Geplante Vorstellung auf dem Mobile World Congress
Canonical: Ubuntu kommt auf Android-Geräte
Canonical plant, die beiden Betriebssysteme Ubuntu und Android zu verbinden: Mit einer speziellen App soll die Linux-Distribution unter Android sozusagen virtualisiert werden, damit die Anwender auf ihre gewohnten Anwendungen, wie zum Beispiel Thunderbird, VLC und Gwibber, zugreifen können.
Inhaltsverzeichnis
- 1Virtualisierung
- 2Anforderungen
- 3Die Programme
- 4Fazit
Geht es nach Canonical, soll das Betriebssystem Ubuntu im Jahr 2012 endlich den Sprung auf die rasant wachsende Gruppe mobiler Geräte schaffen. Nachdem längst Apps für Ubuntu One erhältlich sind und Ubuntu TV in den Startlöchern steht, soll die Distribution nun komplett portiert werden.
Virtualisierung
Canonical hat angekündigt, auf dem Mobile World Congress in Barcelona eine entsprechende App für das Google-Betriebssystem Android vorzustellen, die dem Nutzer eine komplette Ubuntu-Umgebung zur Verfügung stellt. Obwohl nur spärliche technische Details über das neue Programm bekannt sind, ist schon jetzt klar, dass es sich bei Ubuntu für Android um eine Art Virtualisierung handeln wird, wie Nutzer es von ihrem heimischen PC zum Beispiel mit Oracle VirtualBox kennen. Allerdings teilen sich die beiden Betriebssysteme Ubuntu und Android den gleichen Kernel, was bei Virtualisierung eigentlich nicht üblich ist. Eine spezielle Convergence-API sorgt außerdem dafür, dass beide Systeme auf Daten des mobilen Geräts und des Rechners gegenseitig ohne aufwendige Konfiguration zugreifen können.


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