Ab Sommer

Telekom RCS-e: Kombination aus WhatsApp und Facetime

Telekom RCS-e Die Deutsche Telekom will ab Sommer 2012 den neuen Nachrichten-Service RCS-e auf den Markt bringen. Die App sei die "eierlegende Wollmilchsau unter den Messaging-Diensten", schreibt das Unternehmen in einem Blog. In einem YouTube-Video werden die umfassenden Kommunikationsfunktionen vorgestellt.

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Die Abkürzung RCS-e steht für Rich Communication Suite enhanced, was bereits die Kommunikaionsfunktionen beschreibt. Die Anwendung bietet eine Kombination aus WhatsApp und FaceTime. "Nur besser - um es mal gänzlich unbescheiden auszudrücken", wie die Telekom in einem Blog schreibt. Der neue Service soll gemeinsam mit anderen Telekommunikations-Unternehmen wie Vodafone und O2 auf den Markt gebracht werden.

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Zeigt an, ob der gewünschte Gesprächspartner online ist

Mit RCS-e können Textnachrichten und Dateien wie Fotos und Videos verschickt werden. Zudem kann während eines laufenden Telefonats eine Live-Videoverbindung zwischen den Teilnehmern aufgebaut werden. Die Software ist unabhängig vom Betriebssystem oder vom Netzbetreiber, allerdings muss dieser den Service anbieten.

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In dem Video wird laut Blog-Eintrag die einfache Bedienung deutlich. Das System zeigt dem Nutzer an, ob der gewünschte Kontakt online ist und ob er ein Videotelefonat führen kann, was sich auf das UMTS-Netz beschränkt. Dabei soll die App in einigen neuen Smartphones bereits installiert sein oder in den jeweiligen Marktplätzen heruntergeladen werden können.

Zwar ist umstritten, ob die SMS bereits vor der Ablösung steht. Doch die Smartphone-Revolution und günstige Internetflatrate-Angebote haben dafür gesorgt, dass Nutzer sich eher über Instant-Messenger-Anwendungen austauschen, als eine SMS zu schreiben. Bekanntestes Beispiel ist die Smartphone-App WhatsApp, deren Entwickler kürzlich den Meilenstein von einer Milliarde Nachrichten pro Tag feierten.

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