Opulente Grafik versus Preis
PlayStation Vita: 5 Gründe für und gegen den neuen Sony-Handheld
Endlich ist es soweit: Sonys neuer Handheld PlayStation Vita (PS Vita) steht auch in Deutschland in den Regalen. Für den mobilen Spielspaß im PlayStation-Universum werden zwischen 250 und 300 Euro fällig. Netzwelt verrät, was für und was gegen einen Kauf der PS Vita spricht.
Sony Playstation Vita: Sony zeigte in Hamburg wenige Wochen vor dem Marktstart seinen neuen Handheld PlayStation Vita. Die Konsole beeindruckte im Kurztest mit leistungsfähiger Hardware und zahlreichen Steuerungsoptionen. Zum Video: Sony Playstation Vita
Der Kauf der PS Vita lohnt, sich weil...
...sie ein konsolenähnliches Erlebnis unterwegs bietet.
Wer unterwegs ein grafisch ähnlich opulentes Spielerlebnis wie auf seiner Konsole im Wohnzimmer haben und auch bei der Steuerung keine Kompromisse machen will, kommt um die PS Vita nicht herum.
...der Handheld Weltneuheiten wie 3G-Unterstützung oder ein rückseitiges Touchpad aufweist.
Sony greift bei der PlayStation Vita viele Mobile-Gaming-Ansätze aus dem Smartphone-Bereich auf, etwa die Steuerung per Touchscreen oder Bewegungssensor. Das bietet aber auch der Nintendo 3DS. Neu im Handheld-Bereich ist dagegen die Möglichkeit, ständig über das Mobilfunknetz online zu sein, und das rückseitige Touchpad, das beispielsweise das Greifen von Spielfiguren ermöglicht. Nun ist es an den Entwicklern, diese Techniken in interessante Spielkonzepte umzusetzen.
...der Handheld eher Core-Gamer anspricht.
Zugegeben: Auch auf der PS Vita bleiben Sie vor knudelligen Figuren nicht verschont - beispielsweise in Little Deviants - und für den Nintendo 3DS werden Sie auch den ein oder anderen Titel finden, der erst ab 16 oder gar 18 Jahren freigegeben ist - etwa Resident Evil. Tendenziell wird auf der PS Vita aber eher geballert als mit Super Mario gehüpft.
...die PS Vita die PlayStation 3 ergänzt.
Die Möglichkeit, den Handheld mit der Heimkonsole zu koppeln, gab es bereits zu PSP-Zeiten. Die Verknüpfung zwischen PlayStation Vita und PlayStation 3 soll aber inniger werden. Nutzer sollen auf der Konsole angefangene Spiele beispielsweise auch unterwegs weiter spielen können.
...das Spiele-Angebot bereits zum Start riesig ist.
Zum Start werden über 30 Titel für die PS Vita verfügbar sein, darunter auch Blockbuster wie Uncharted: Golden Abyss und Wipeout 2048, die exklusiv für den neuen Handheld erscheinen. Hinzu kommen ältere PSP-Titel und PSOne-Klassiker, die der Nutzer sich über das Sony Entertainment Network laden kann. Das macht insgesamt rund 650 Spiele-Titel zum Start.
Der Kauf der PS Vita lohnt sich nicht, weil...
...sie zu teuer ist.
Für die Anschaffung von Sonys neuem Handheld müssen Gamer tief in die Tasche greifen. Je nach Ausführung werden 250 beziehungsweise 300 Euro fällig. Hinzu kommen Kosten für Speicherkarten, Spiele und einen eventuell benötigten Datenvertrag. Viel Geld - zumal sich viele Nutzer bereits mit Smartphone und/oder Tablet-PC ein teures Gadget zugelegt haben, das auch zum Spielen unterwegs genutzt werden kann. Der Konkurrent Nintendo 3DS ist nach einer radikalen Preissenkung zudem deutlich günstiger.
...der Handheld kein 3D kann.
Anders als Nintendos 3DS kann die PS Vita keine 3D-Bilder darstellen, obwohl der Hersteller auf der CES in Las Vegas bereits mehrfach brillenlose 3D-Displays zeigte. Offenbar hält man aber die mobile 3D-Technologie noch nicht für ausgereift. Ganz anders im Heimbereich: Hier hat Sony seine Konsole PlayStation 3 per Software-Update bereits für 3D-Filme und -Spiele fit gemacht.
...die PS Vita zu unhandlich ist.
Sonys neuer Handheld ist allein aufgrund der mächtigen Bildschirmdiagonale von fünf Zoll (12,7 Zentimeter) nichts für die Hosentasche. Aufgrund der großen Gehäuseabmessungen ist die PS Vita auch für Jackett- oder Jackentasche ungeeignet. Wer also nicht ständig eine Tasche oder einen Rucksack bei sich hat, sollte mobil lieber auf seinem Smartphone spielen.
...der Handheld nur begrenzt abwärtskompatibel ist.
PSP-Spiele, die per Download erhältlich sind, können auch auf der PS Vita weiter genutzt werden. UMD-Titel unterstützt die PlayStation Vita dagegen nicht mehr. Sony setzt hier auf ein neues Speicherkartenformat. Eventuell wird es aber die Möglichkeit geben, UMD-Titel kostenpflichtig auf die PS Vita zu portieren.
...Handhelds überflüssig sind.
Smartphone, Tablet-PC oder iPod touch - die Konkurrenz für Handhelds wird größer, zumal diese Geräte zunehmend leistungsstärker werden. Bereits auf dem Mobile World Congress Ende Februar werden die ersten Smartphones mit Quad-Core-Prozessor erwartet.
Einen Kurztest der PlayStation Vita finden Sie auf netzwelt.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Sony Playstation Vita hier.

Sehe ich genauso. Die Entwicklung gerade in den letzten Jahren hat gezeigt, dass die Smartphones immer potenter geworden sind und der Trend eher dahin geht diese Stärke noch weiter auszubauen. Man siehe...
@Super_Marimo: Würde ich in der Absolutheit nicht unterschreiben. Sicher wenn du ein perfektes Spielerlebnis willst, führt kein Weg am Handheld vorbei. Es gibt aber auch schon für Smartphone, Tablets richtig gute...
Das allerletzte Argument war wirklich purer Schrott! Handhelds sind in Sachen Mobile Gaming das Maß aller Dinge, daran können Smartphones und co nichts ändern!