Mit Datenverbindung und GPS
Head-Up-Display: Brillen von Google sollen noch in diesem Jahr kommen
In letzter Zeit stellen immer mehr Hersteller sogenannte Head-Up-Displays vor. Bei den meisten Exemplaren geht es dabei um die Unterhaltung des Nutzers. Gerüchten zufolge arbeitet Google ebenfalls an einem Head-Up-Display, allerdings mit einem anderen Anwendungsszenario im Sinn. Jetzt sind neue Informationen zu einer Brille aufgetaucht, welche die Technik unterstüzt.

Die New York Times berichtet, dass Ende dieses Jahres eine Brille von Google auf den Markt kommen soll, die als Head-Up-Display fungiert. Dem Nutzer sollen dabei beispielsweise Informationen über die Umgebung angezeigt werden, dafür greift Google der Zeitung zufolge auf einige bestehende Dienste zurück.
Integration bestehender Google-Dienste
Laut New York Times können Nutzer mit den Brillen dank Google Latitude ihren Standort mitteilen oder per Google Goggles nach Informationen zu dem suchen, was sie gerade ansehen. Dank Google Maps können dem Nutzer interessante Orte aus der Umgebung angezeigt werden. Die Brille bietet dadurch Funktionen, für die der Nutzer sonst sein Smartphone hervorholen muss. Googles Head-Up-Display soll "in etwa soviel wie aktuelle Smartphones" beziehungsweise zwischen 250 und 600 US-Dollar kosten. Die Brille soll auf Android basieren und einen kleinen Bildschirm bieten, der nahe vor dem Auge sitzt.
Da für die Dienste eine Internetverbindung benötigt wird, unterstützt das Head-Up-Display von Google der Zeitung zufolge 3G- oder 4G-Datenverbindungen. Außerdem ist es unter anderem mit einem Bewegungssensor und GPS ausgestattet. Das Blog 9to5Google berichtete Anfang Februar über die Brille, demnach können Nutzer scrollen, indem sie ihren Kopf neigen. An diese Bedienung soll man sich schnell gewöhnen und anderen Personen soll sie kaum auffallen. Das Blog berichtet außerdem, dass eine Kamera mit niedriger Auflösung integriert ist.
Der New York Times zufolge geht es Google mit dem Head-Up-Display nicht darum, ein neues Geschäftsmodell aufzubauen. Der Suchmaschinenanbieter sieht das Ganze momentan noch als Experiment.
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