Privatkunden erhalten zehn Jahre lang Updates
Microsoft: Support für Windows 7 und Vista verlängert
Microsoft hat den Support für seine Betriebssysteme Windows Vista und 7 Medienberichten zufolge auf zehn Jahre verlängert. Bislang erhielten Privatkunden nur fünf Jahre lang Update-Unterstützung für ihr Microsoft-Betriebssystem.

Bei Microsoft hat jedes Betriebssystem einen Lebenszyklus (Lifecycle). Dieser beginnt, wenn ein Produkt in den Handel kommt und endet, wenn es nicht länger unterstützt oder verkauft wird. Mit dem Ende des Supports stellt Microsoft keine automatischen Fehlerbehebungen, Updates oder technische Hilfe über das Internet mehr zur Verfügung.
Windows 7 bis Januar 2020 unterstützt
Unter der alten Regelung hätte der Mainstream Support für Windows Vista im April dieses Jahres geendet, wie ZDNet berichtet. Windows Vista und Windows 7 sollen nun bis zu zehn Jahre Support erhalten. Bei Vista endet der Support am 11. April 2017 und bei Windows 7 am 14. Januar 2020. Für die Updates müssen die aktuellsten Service Packs installiert sein, schreibt ZDNet.
Bei Windows XP machten sich Nutzer bereits 2008 Sorgen, dass Microsoft den Support für Windows XP zurückfahren und so den Umstieg auf Vista erzwingen wollte. Microsoft versicherte damals, dass das Betriebssystem sich noch bis zum 14. April 2009 in der Phase des Mainstream Supports befinde. Dies umfasst Hotlines, Sicherheits-Updates und auch normale Hotfixes, die keine Sicherheits-Relevanz besitzen. Daran sollte sich eine fünfjährige Phase des Extended Supports anschließen, die am 8. April 2014 enden soll.
Durch die Neuregelung sollen sowohl Mainstream als auch Extended Support für die Betriebssysteme Windows XP, Vista und 7 insgesamt zehn Jahre gewährleistet werden, sagte ein Micosoft-Sprecher gegenüber ZDNet.
