Dateien bei Google Docs, Dropbox und Co. finden

Greplin: Suchmaschine für Cloud-Anwendungen

Google Docs, Dropbox und andere Dienste werden immer beliebter, da dort abgelegte Dokumente an jedem PC abrufbar sind, der einen Internet-Anschluss besitzt. So praktisch die Cloud auch ist, macht sie die Suche nach Dateien schwieriger als auf einem lokalen Laufwerk - es sei denn, Greplin wird genutzt.

Greplin ermöglicht die Suche über mehrere Cloud-Anwendungen hinweg. (Bild: Screenshot)
Greplin ermöglicht die Suche über mehrere Cloud-Anwendungen hinweg. (Bild: Screenshot)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Cloud-Werkzeug
  2. 2Kategorisierung
  3. 3Greplin als App
  4. 4Fazit

Sequoia Capital gehört zu den mächtigsten Schaltstellen des Silicon Valley. Fast alle Firmen, in die Sequoia bereits investiert hat, wurden ein durchschlagender Erfolg - wie zum Beispiel Google, YouTube oder PayPal. Bald könnte sich mit Greplin eine weitere Gründung zu einer äußerst lukrativen Investition entwickeln.

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Cloud-Werkzeug

Hinter Greplin steckt eine clevere Idee, die direkt von der steigenden Verbreitung von Cloud-Anwendungen profitiert: Je mehr Nutzer sich bei Google Docs, Dropbox und Co. anmelden, desto schneller geht ihnen die Übersicht verloren, wo sie welches Dokument abgelegt haben.

Während alle großen Betriebssysteme über eine integrierte Suchfunktion verfügen, ist diese Eigenschaft in den meisten Cloud-Diensten noch erheblich unterentwickelt. Genau hier setzt Greplin an: Es bietet jedem Nutzer eine private Suchmaschine, mit der er alle Plattformen durchsuchen kann, bei denen er sich angemeldet und Dokumente gespeichert hat.

Kategorisierung

Die Nutzung von Greplin ist vollkommen kostenlos und denkbar einfach: Im ersten Schritt müssen Benutzer ein neues Konto registrieren, was lediglich die Eingabe einer gültigen E-Mail-Adresse und eines möglichst sicheren Kennworts erfordert. Dabei gilt es zu beachten, eine wirklich sichere Zeichenkette zu verwenden, um Angreifern den unerlaubten Zugriff auf andere Cloud-Anwendungen über Greplin absolut unmöglich zu machen.

Nach der Ameldung können Nutzer in ihrem persönlichen Bereich die Verbindung zu allen selbst genutzten Diensten herstellen. Derzeit unterstützt Greplin nicht nur Facebook, Dropbox, Evernote, Google Docs und Co., sondern auch exotische Dienste wie zum Beispiel den Social-Bookmarking-Service Delicious.

Greplin unterstützt eine Vielzahl von Diensten und Anwendungen. (Bild: Screenshot)
Greplin unterstützt eine Vielzahl von Diensten und Anwendungen. (Bild: Screenshot)

Greplin als App

Die wichtigsten Dienste kann Greplin kostenlos abrufen, für einige Online-Services ist allerdings ein kostenpflichtiges Premium-Konto notwendig. Dieses dürfte sich aber nur für die wenigsten Anwender wirklich lohnen. Sehr zu empfehlen ist dagegen ein Blick auf die iPhone-App von Greplin, da diese die Suche quer durch die Cloud-Daten sogar noch ein wenig intuitiver als im Browser macht.

Greplin sortiert grundsätzlich alle Suchergebnisse in insgesamt sechs Kategorien (Nachrichten, Dateien, Termine, Kontakte, Projekte und Sonstiges), die gegenseitig über einen Link im jeweiligen Ergebnis erreichbar sind. Klicken Nutzer zum Beispiel auf einen Facebook-Freund, werden automatisch alle Einträge im Google Kalender gesucht, die den gleichen Namen enthalten. Greplin bezeichnet diese Funktion als kontextbasierte Suche, durch die sich die Anwendung längst nicht so langweilig wie gewöhnliche Web-Suchmaschinen anfühlt.

Die iPhone-App von Greplin ist sehr schön und intuitiv gestaltet. (Bild: Screenshot)
Die iPhone-App von Greplin ist sehr schön und intuitiv gestaltet. (Bild: iTunes)

Fazit

Trotz seines frühen Stadiums hinterlässt die Cloud-Suchmaschine aus den USA schon jetzt einen hervorragenden Eindruck, auch wenn leider noch keine Übersetzung der Oberfläche in andere Sprachen als Englisch eingepflegt wurde.

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