Ab 1. April

LCD-Sparte ausgegliedert: Samsung setzt künftig auf OLED-Technik

Samsung gliedert nach Verlusten seine LC-Display-Sparte aus. Die Produktion der Flüssigkristallbildschirme soll künftig unter dem Namen Samsung Display Co. Ltd. erfolgen. Der Mutterkonzern selbst will sich auf die Weiterentwicklung der OLED-Technologie konzentrieren.

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Das neue Unternehmen wird am 1. April mit einem Kapital von 750 Millionen Won starten. Samsung erhofft sich, durch die Ausgliederung schneller auf Marktanforderungen reagieren zu können, insgesamt soll der Entscheidungsprozess im LCD-Bereich vereinfacht und beschleunigt werden. In Zukunft wird Samsung im Display-Bereich den Fokus aber wie die Konkurrenz auf die neue OLED-Technologie legen, die derzeit noch vor allem in höherpreisigen Smartphones, aber auch bereits in Fernsehern zum Einsatz kommt. Auf der CES 2012 zeigte Samsungs Konkurrent LG mit einem 55-Zoll-Modell den bislang größten OLED-TV. Bei OLED handelt es sich um eine organische Leuchtdiode, die aus organischen und halbleitenden Materialien besteht. OLED-Displays bieten gegenüber LC-Displays mehrere Vorteile, etwa leuchtendere Farben und einen geringeren Stromverbrauch.

Wechsel zu OLED-Technologie

Die Produktion von OLED-Displays erfolgt bei Samsung derzeit durch das Joint Venture Samsung Mobile Display, das der Mutterkonzern mit seinem Tochterunternehmen Samsung SDI unterhält. Samsung Mobile Display gilt als einer der führenden OLED-Hersteller. Noch 2012 sollen erste Geräte mit flexiblen OLED-Displays in den Handel kommen, gab Samsung erst kürzlich bekannt.

Gerüchten zufolge plant Samsung im Zuge der Neuausrichtung, das Joint Venture komplett zu übernehmen, was den Konzern aber laut der Nachrichtenagentur Reuters bis zu zwei Trillionen Won kosten könnte. Die Ausgliederung der LCD-Sparte muss von den Samsung-Aktionären noch abgesegnet werden.

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