Whiteboard statt Bildschirm

Crowdfunding-Perle: Doodle Defense reagiert auf Zeichnungen

Doodle Defense Bei dem Tower-Defense-Spiel "Doodle Defense" können die Anwender mit einem Stift interagieren. Dazu benötigen sie eine weiße Tafel, einen Beamer und Microsoft Kinect. Sie malen Hindernisse dabei einfach an die Tafel. Projizierte Teilchen folgen dann dem gezeichneten Parcours. Über Crowdfunding sammelt der Entwickler Geld, um unter anderem eine Version für das iPad zu programmieren.

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Ziel des Spiels ist es, die Teilchen daran zu hindern, das Spielfeld zu überqueren. Normalerweise erfolgt dies auf dem Bildschirm, bei "Doodle Defense" dagegen wird auf einer Tafel gespielt. Dies geschieht ganz einfach mit einem Stift auf einem Whiteboard. Es können Wege und Hindernisse eingezeichnet werden. Anschließend kann der Spieler die Reaktion der projizierten Teilchen beobachten. Am besten veranschaulicht wird das Ganze in dem Video auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Hier finden Sie eine kürzere Demo-Version.

Ziel ist eine iPad-Version

Das Spiel "Doodle Defense" wurde ursprünglich für einen Animationskurs entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Open-Source-Software, die derzeit nur mit einem Mac genutzt werden kann. Eine Windows-Version sei jedoch bereits in Arbeit. Zudem werden Microsoft Kinect, ein Beamer und eine weiße Tafel benötigt. Der Entwickler, Student Andy Wallace, will das Spiel zudem weiterentwickeln und dafür erhofft er sich finanzielle Unterstützung durch Crowdfunding.

Sein Ziel ist es, unter anderem eine iPad-Version zu programmieren. Wallace möchte Künstler und Sound-Designer engagieren, um eine Hochglanzversion des Spiels zu entwickeln. Crowdfunding-Helfern verspricht Wallace je nach Summe unterschiedliche Belohnungen. Ab 40 US-Dollar sollen diese eine iPad-Version erhalten. Bislang hat Wallace über Crowdfunding 729 US-Dollar zusammenbekommen. Er hat noch 26 Tage, um sein Ziel von 1.500 US-Dollar zu erreichen.  

Bislang erfolgreichstes Crowdfunding-Projekt bei Kickstarter ist das geplante Click-and-Point-Grafikabenteuer von "Day of the Tentacle"-Entwickler Tim Schafer. Dieses hat inzwischen über 1,9 Millionen US-Dollar gesammelt.  

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