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Telekom Move Test
Telekom Move

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Nach Meinung der Telekom handelt es sich beim Move um das perfekte Smartphone für die Familienmanagerin. Zumindest die vorinstallierten Apps können im Familienalltag praktisch sein und auch sonst bietet das Android-Gerät von Huawei für seinen Preis gute Technik und mehr.

Die Telekom hat die Zielgruppe für ihre neuestes Android-Smartphone der Mittelklasse klar umrissen. Das Move sei das perfekte Gerät für die Familienmanagerin. Im Test wollen wir herausfinden, ob sich das Gerät vom Hersteller Huawei auch für Väter und Menschen ohne Kinder eignet.

Technik für neue Zielgruppen

Klischeemäßig sind der Zielgruppe die Technikdetails nicht so wichtig, wir werfen trotzdem einen kleinen Blick darauf. Beim Telekom Move handelt es sich um das U8600 von Huawei, das der Mobilfunkkonzern exklusiv in Deutschland verkauft.

Das Mittelklasse-Smartphone verfügt über einen 3,7 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 480 x 800 Pixeln. Allerdings handelt es sich um einen günstigen Bildschirm, der nicht so leuchtstark und farbkräftig wie ein AMOLED-Display ist. Dies macht sich vor allem bei der Nutzung im Freien bemerkbar, wo der Bildschirm bei Sonnenlicht nur schwer zu erkennen ist.

Die 512 Megabyte Arbeitsspeicher und der mit 800 Megahertz getaktete ARMv6-Prozessor von Qualcomm erreichen im Antutu-Benchmark 1.567 Punkte. Damit reiht sich das Move etwa im Bereich des HTC Wildfire S oder Motorola Milestone ein. Im Test liefen aber sowohl das Android-System als auch die Apps flüssig und ohne übermäßige Ladezeiten. Sogar für Spiele wie Reckless Racing, Catan oder Madden NFL 12 reicht die Hardware aus.

Ausstattung auf Sparflamme

Der 160 Megaybte große Speicher ist fast komplett durch das installierte Android 2.3.5 belegt. Die Kapazität lässt sich mit einer microSD-Karte um bis zu 32 Gigabyte erweitern. Die Telekom legt standardmäßig eine vier Gigabyte große Speicherkarte in das Move ein. Für den Anfang reicht der Speicherplatz, doch mit Fotos, Musik und Apps kann er auch sehr schnell knapp werden.

Die Kamera des Telekom Move nimmt Fotos mit einer Auflösung von fünf Megapixeln auf. Die Bilder erreichen allerdings selbst für ein Smartphone nur eine mittelmäßige Qualität. Für Schnappschüsse bei Tageslicht reicht die Kamera aber aus.

Telekom Move im Test

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Die Telekom preist das Mittelklasse-Smartphone mit Android besonders für Mütter an.

Ins Internet gelangt das Move wahlweise per WLAN oder UMTS. Per Bluetooth verbindet es sich mit Geräten in der näheren Umgebung. Das GPS-Modul sorgt für Orientierung. Der Akku verfügt mit 1.800 Milliamperestunden über eine größere Kapazität als das anderthalb Jahre alte Samsung Galaxy S. Am Smartphone befinden sich ein 3,5-Millimeter-Audio-Anschluss sowie eine USB-Schnittstelle für den Datentransfer und zum Aufladen des Akkus.

Von einem Smartphone dieser Preisklasse darf man keinen High-End-Klang erwarten, aber beide Gesprächspartner sind am Telekom Move gut zu verstehen und die Störgeräusche halten sich in Grenzen.

Für die Familie: Vorinstallierte Apps für Groß und Klein

Die Telekom installiert auf dem Move einige Apps, die den Familienalltag erleichtern sollen. Hierzu gehören unter anderem der Familienkalender Famundo, bei dem sich ein gemeinsamer und private Kalender für die Familienmitglieder anlegen lassen. Ein Spiel und zwei interaktive Bücher sollen Kinder unterhalten und im Notfall geben zwei Apps Erste-Hilfe-Tipps und helfen auf andere Weise.

Weitere Apps sollen Einkaufstouren versüßen und bei der täglichen Fitness oder beim Abnehmen helfen. Darüberhinaus sind noch ein Menstruationskalender und die Navi-Anwendung Navigon Select vorinstalliert - die sonst alleine schon 50 Euro kostet.

Die Telekom stattet das Move mit einer Basis an Apps aus, die sicherlich bei vielen Frauen Anklang findet. Allerdings werden die meisten Nutzerinnen ihr Gerät mit weiteren Apps aus dem Android Market versehen - zu empfehlen ist dies allemal.

Stabiles Metallband und grazile Blumen

Die Telekom hebt besonders die floralen Elemente auf der Rückseite des Move hervor, doch von vorne dominiert vielmehr der Rand aus Aluminium das Bild des Smartphones. Damit erinnert es optisch an das iPhone, zusätzlich verleiht das Metall dem Handy aber auch Stabilität und sorgt für ein hochwertiges Erscheinungsbild, das anderen Geräten dieser Preisklasse fehlt. Die Verarbeitung wirkt insgesamt sehr gut.

Fazit: Nicht nur für Mütter geeignet

Das Mittelklasse-Smartphone Telekom Move überzeugt nicht nur mit seiner guten Verarbeitung, sondern trotz der schwachen Hardware auch mit einer flotten Performance und zu guter Letzt mit einem guten Preis-Leistung-Verhältnis.

Die Telekom verkauft das Move zusammen mit einem Zweijahresvertrag ab 4,95 Euro. Ohne Vertrag kostet es 199,96 Euro. Einige Online-Händler unterbieten diesen Preis um wenige Euro.

Für Männer bietet sich andere Geräte dieser Preisklasse wie das Base Lutea 2 oder das Medion Life P4130 an - außer sie stören sich nicht an den Blumen auf der Rückseite oder verstecken sie hinter einem Aufkleber oder einer Schutzhülle. Auf der anderen Seite lässt sich natürlich auch jedes andere Android-Smartphone mit den passenden Apps in ein Familiengerät verwandeln.

Kommentare zu diesem Artikel

Nach Meinung der Telekom handelt es sich beim Move um das perfekte Smartphone für die Familienmanagerin. Zumindest die vorinstallierten Apps können im Familienalltag praktisch sein und auch sonst bietet das Android-Gerät von Huawei für seinen Preis gute Technik und mehr.

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  • Tindra schrieb Uhr
    AW: Die Familie im Griff: Mittelklasse-Smartphone nicht nur für Mütter

    Mich würde Interessieren welches Jahrgang ist dieses Handy.
  • Imke schrieb Uhr
    AW: Die Familie im Griff: Mittelklasse-Smartphone nicht nur für Mütter

    Bin froh, wenn ich mein iPhone wiederhabe. Das Huawei hat einen für mich zu geringen internen Speicher und stürzt ständig ab. Darüber hinaus reagiert es mir allgemein zu langsam bzw. gar nicht, wenn man nicht kräftig genug auf den Touchscreen drückt.
  • Norman schrieb Uhr
    AW: Die Familie im Griff: Mittelklasse-Smartphone nicht nur für Mütter

    Kleine Ergänzung: das 50 euro Paket hat KEINEN simlock! :) es ist frei für jede karte. für 50 euro ist das ein must have!
  • JoPe schrieb Uhr
    AW: Die Familie im Griff: Mittelklasse-Smartphone nicht nur für Mütter

    Das Teil gibts seit Kurzem als Prepaid Pack "Xtra Pac" ab 49,95 € - mit Telekom D1 Simlock - Top Preisbrecher - denke ich da mal ... (man kann ja die Xtra Card ablaufen lassen und eine andere vorhande D1- Karte weiterbenützen ;-) )
  • King W. schrieb Uhr
    AW: Die Familie im Griff: Mittelklasse-Smartphone nicht nur für Mütter

    800 Gigahertz wären wirklich ein Knaller ;) ... ... und physikalisch vollkommen unmöglich. :rolleyes: Bekanntermaßen ist die Lichtgeschwindigkeit (Abkürzung c) die höchstmögliche Übertragungsgeschwindigkeit für Signale. Schneller geht's nimmer. Das wären knapp 300.000 km/s. Ein Hertz bedeutet eine Schwingung bzw. Takt pro Sekunde. 800 GHz wären demnach 800 Milliarden Takte pro Sekunde - logisch. Wenn man jetzt wissen will, welche Strecke das Licht innerhalb eines Taktes zurücklegt, muß man nur noch dividieren. Das ergibt nach Adam Riese 0,375 mm. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, daß die freien Elektronen sich in einem Halbleiter deutlich langsamer bewegen, allenfalls mit 1/4 bis 1/3 c, vermutlich aber noch langsamer. Bevor nun ein Signal von einem Ende des Prozessors zum anderen gelangt, wären, selbst wenn der Chip nur 1 cm² groß wäre, mehr als 100 Takte vergangen. Fazit: Im Prozessor würde ein heilloses, kaum beherrschbares Chaos herrschen, praktisch an jeder Stelle wäre der Prozessor in einem anderen Takt. Logisch, daß so etwas nicht funktioniert und auch nie funktionieren kann. Fazit: Bei Prozessor-Taktfrequenzen im einstelligen GHz-Bereich ist das Ende der Fahnenstange heute schon erreicht. Wesentlich schneller geht es nicht mehr. Eine weitere Leistungssteigerung ist nur noch durch eine höhere Anzahl an Prozessorkernen und eine größere Adreß- und Datenbreite möglich.
  • najica schrieb Uhr
    AW: Die Familie im Griff: Mittelklasse-Smartphone nicht nur für Mütter

    also ich finde das Handy einfach nur spitze.. ich hatte früher NUR Blackberry Smartphones, aber das move hat mich überzeugt auf ein Touch Screen umzusteigen.
  • capa schrieb Uhr
    AW: Die Familie im Griff: Mittelklasse-Smartphone nicht nur für Mütter

    ---------- Doppelpost zusammengeführt ---------- Der Akku hat 2000mAh und nicht wie oben angegeben 1800mAh. Das steht sogar auf dem Karton und in der Kurzanleitung. Die Verarbeitung ist mieserabel, Tasten haben zu viel Spiel und sitzen verdammt locker im Gehäuse.
    Zitat: delme
    Hallo Handyfritze! Der Akku ist fest im Gerät verbaut und so kann ich mich bei der Leistung nur auf die Angaben der Telekom verlassen: Auf meinem Datenblatt und auch online bei der Telekom stehen 1800 mAh - schön wenn es auch Geräte mit noch besserem Akku gibt. Zur Verarbeitung: Im Vergleich zu anderen Geräten dieser Preisklasse gefällt mir die Verarbeitung beim Move deutlich besser. Ja die Tasten haben Spiel und sitzen locker, aber das hat mich bei der Benutzung nicht gestört. Grüße Capa ---------- Doppelpost zusammengeführt ---------- Also der Rahmen ist nicht aus Metal sondern aus Kunststoff gefertigt.Ladebuchse bzw Stecker ist sehr lose. Na, dann haben sie einen Kunststoff genommen, der viele Eigenschaften von Metall übernimmt - er sieht so aus und fühlt sich so an. Der Stecker hat beim Testgerät nicht mehr und nicht weniger Spiel als bei anderen Geräten, die teilweise mehr als doppelte kosten. Grüße Capa
  • handyfritze schrieb Uhr
    AW: Die Familie im Griff: Mittelklasse-Smartphone nicht nur für Mütter

    Der Akku hat 2000mAh und nicht wie oben angegeben 1800mAh. Das steht sogar auf dem Karton und in der Kurzanleitung. Die Verarbeitung ist mieserabel, Tasten haben zu viel Spiel und sitzen verdammt locker im Gehäuse.
  • Richi schrieb Uhr
    AW: Die Familie im Griff: Mittelklasse-Smartphone nicht nur für Mütter

    Gigaherz vs. Megaherz

    Hehe du meinst damit wohl die Stelle mit den 512 MB Arbeitsspeicher und der 800 Ghz Taktung ;) Damit würde vermutlich die Benchmarkeichung ein wenig gesprengt ^^
  • Frank G. schrieb Uhr
    AW: Die Familie im Griff: Mittelklasse-Smartphone nicht nur für Mütter

    Also der Rahmen ist nicht aus Metal sondern aus Kunststoff gefertigt.Ladebuchse bzw Stecker ist sehr lose.

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Telekom Move Test
Für Mütter installiert die Telekom auf dem Move praktische Apps vor, die durchaus auch Vätern gefallen können, doch mit dem Design des guten Android-Smartphones legt sich der Mobilfunker sehr auf weibliche Käufer fest.
http://www.netzwelt.de/news/90904-telekom-move-test.html
2012-02-17 16:53:29
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2011/nokia-500-bringen-finnen-einsteiger-smartphone-symbian-anna-markt-bilder-nokia-montage-netzwelt6942.png
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