Kostenlose Blog-Plattform des Opera Browsers
Anleitung: So funktioniert das Bloggen auf My Opera
Seit der Entwicklung des Opera-Browsers im Jahr 1995 haben die Softwareentwickler aus der norwegischen Hauptstadt Oslo ihr Produkt stetig weiterentwickelt. Heute setzen sie zudem verstärkt auf die My Opera Community, die neben anderen Funktionen auch das Erstellen eines eigenen Blogs ermöglicht.

Inhaltsverzeichnis
- 1Einfache Anmeldung
- 2Großer Funktionsumfang
- 3Erste Artikel und Weiterleitung
- 4Fazit
My Opera bietet mit der Blog-Funktion eine schöne und vor allem für Einsteiger unkomplizierte Möglichkeit, sich zu verwirklichen. Wer der Welt schon immer seine Gedanken mitteilen wollte und nur noch nach dem richtigen Weg gesucht hat, dürfte sich hier gut aufgehoben fühlen.
Einfache Anmeldung
Um die My Opera Community nutzen zu können, ist zunächst eine Anmeldung durch Eingabe eines Nutzernamens, einer gültigen E-Mail-Adresse sowie eines Passworts erforderlich. Nach Bestätigung des Anmeldelinks in der entsprechenden Mail ist das eigene Opera-Konto aktiviert und alle kostenlosen Dienste sind ab sofort nutzbar - vom Besuch diverser Foren bis hin zum Erstellen des eigenen Blogs.
Dem Nutzer steht offen, sein Profil mit einem Foto zu vervollständigen, Freunde ein- und weitere Fotos hochzuladen, eine E-Mail über den neuen Opera-Account zu verschicken oder mit My Opera erst einmal nach attraktiven Blogs, Fotos oder Gruppen auf Entdeckungsreise zu gehen. Zudem bietet sich mit der Anwendung Opera Link ein hauseigener Social-Bookmarking-Service an, mit dessen Hilfe die eigenen Browserinformationen via Synchronisierungsfunktion öffentlich zugänglich gemacht werden können.

Großer Funktionsumfang
Um ein eigenes Blog zu erstellen, legt der Nutzer zunächst den gewünschten Titel sowie Untertitel fest, bestimmt die Art der Blog-Sprache sowie ob Kommentare oder anonyme Kommentare erlaubt sein sollen. Anschließend erscheint die Nutzeroberfläche mit dem eigentlichen Eingabefeld für das Schreiben eines Artikels. Das CMS (Content Management System) von My Opera ist in seiner Funktionalität ähnlich wie die anderer Anbieter, etwa das von WordPress, aufgebaut.
Einen Text fett markieren, kursiv setzen oder verlinken - all das sollte auch für den ungeübten Nutzer dank der eindeutig zugeordneten Symbolik der jeweiligen Buttons kein Problem darstellen. Schriftart, -größe und -farbe lassen sich ebenso leicht definieren. Wer möchte, hat die Möglichkeit, Bilder, Videos oder auch Smileys einzufügen. Des Weiteren darf der Anwender entscheiden, ob er seinem Artikel ein Artikelintro voranstellen möchte. Das Artikelintro entspricht einem Auszug, der später, mit einem Link versehen, zum kompletten Beitrag auf der Homepage führt. Bis auf Spezialtags sind für Fortgeschrittene auch einige HTML-Tags erlaubt.
Erste Artikel und Weiterleitung
Nicht vergessen werden sollte die Eingabe der zum eigenen Themengebiet passenden relevantesten Schlagworte, da dies für das spätere Wiederfinden früherer Artikel hilfreich ist. Interessant ist die eingebaute Whisper-Funktion, mit der sich geheime Nachrichten im Artikeltext an Personen flüstern lassen. Nachdem bestimmt wurde, wem der geschriebene Artikel zugänglich ist - ob allen Menschen, nur Freunden oder ob er ausschließlich privat bleiben soll - kann er als Vorschauversion betrachtet und anschließend veröffentlicht werden. Mittels eines Häkchens lässt sich zudem bestimmen, ob man über neue Kommentare unter dem eigenen Posting via Mail informiert werden möchte oder nicht.

Ist man zufrieden mit dem Ergebnis, steht einem als nächste Option das Teilen des Textes auf diversen Sozialen Netzwerken zur Verfügung. Einige dieser Dienste wie Twitter und Facebook, StumbleUpon und Reddit sind bereits vorinstalliert und unter dem Artikel mittels eines Klicks sofort leicht nutzbar. Selbstverständlich lässt sich der Beitrag auch nach seiner Publikation noch editieren. Hierfür ist es nur notwendig, auf das Schraubenschlüssel-Symbol unter dem Text zu klicken - und schon landet man wieder im CMS.
Fazit
Im Gegensatz zu einem Tweet oder einem schnellen Facebook-Posting verlangt das Erstellen eines eigenen Blogartikels etwas mehr Sorgfalt. Doch insbesondere für Vielschreiber und jene, die Wert auf eine ebenso repräsentative wie ästhetisch dargebotene eigene Plattform legen, kann ein Blog eine Alternative zu anderen Sozialen Netzwerken bieten.
