Abschied von Android?
Sony: Vita-OS auch auf Smartphones und Tablet-PCs einsetzbar
Verabschiedet sich Sony aus der Android-Welt? Zumindest spielt der Unterhaltungskonzern mit dem Gedanken, künftig bei seinen Smartphones und Tablet-PCs nicht mehr nur auf das Google-Betriebsssystem Android zu setzen, sondern auch auf das für den Handheld PlayStation Vita (PS Vita) entwickelte, hauseigene Vita-OS.
Das erklärte Sony-Manager Kazuo Hirai, der im April Sir Howard Stringer als Sony-Chef beerben wird, auf einer Pressekonferenz in Japan. Hirai sagte hier auf Nachfrage, dass das Vita-OS dem Konzern weitere Optionen über den Einsatz im Gaming-Bereich hinaus eröffne. Technisch sei eine Umsetzung für Smartphones kein Problem, bestätigte ein weiterer Sony-Manager. Schließlich laufe die PlayStation Vita wie die meisten Smartphones und Tablet-PCs mit einem ARM-Prozessor.
Sony wandelt auf Apples Spuren
Mit Smartphones und Tablets auf Vita-OS-Basis würde Sony einen ähnlichen Weg wie Konkurrent Apple gehen. Das Unternehmen aus Cupertino bündelt seit Jahren in seinen Erfolgsprodukten iPod, iPhone und iPad das hauseigene iOS-Betriebssystem mit dem hauseigenen iTunes-Ökosystem. Sony verfügt mit seinen im neuen Sony Entertainment Network gebündelten Diensten über ein ähnliches Ökosystem, weshalb der Schritt nicht abwegig erscheint. Zumal Sony bereits eine einheitliche Entwicklungsumgebung geschaffen hat, mit der PlayStation-Spiele sowohl für von Sony zertifizierte Android-Geräte als auch für die PlayStation Vita entwickelt werden können.
Zuletzt gab es aber auch immer wieder Gerüchte, dass Sony künftig neben Android-Smartphones auch Mobiltelefone mit Microsofts Handy-OS Windows Phone anbieten wird.
Einen Kurztest der Sony PlayStation Vita finden Sie auf netzwelt. Der Handheld erscheint in Deutschland am 22. Februar.
Testbericht: Sony Playstation Vita
Raketen per Stimme abschießen, Fadenkreuze durch Bewegungen des Handhelds steuern - dies sind nur zwei von zahlreichen interessanten Steuerungs-Konzepten von Sonys neuem Handheld PlayStation Vita. ~ Jan Kluczniok
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