Neuer Prozessor, größerer Akku

Motorola Defy+ im Test: Moderates Update des robusten Smartphones

Ein Sturz von der Tischkante, starker Regen oder ein umgekipptes Glas Wasser auf dem Schreibtisch - was für andere Smartphones der Tod ist, ist für das Motorola Defy kein Problem. Das robuste Gehäuse machte das Handy beliebt. Nun präsentiert Motorola den Nachfolger Defy+. Dieser hat mit dem ursprünglichen Modell nicht nur die Widerstandsfähigkeit gemein.

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Motorola Defy+: Das Motorola Defy+ ist mehr eine moderate Überholung, denn eine echte Weiterentwicklung des erfolgreichen Modells Defy. Zum Video: Motorola Defy+

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Neue Hardware
  2. 2Bekanntes Design
  3. 3Frontkamera und HD-Videos Fehlanzeige
  4. 4Guter Media Player, mäßige Sprachqualität
  5. 5Outdoor-Funktionalität
  6. 6Gingerbread und Motoblur
  7. 7Fazit
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Das Motorola Defy war das erste robuste Smartphone mit Touchscreen. Der Nachfolger Defy+ ist ähnlich hart im Nehmen. Dank einer IP67-Zertifizierung ist das Gehäuse staubdicht und auch Wasser kann ihm im Normalfall wenig anhaben. Theoretisch können Sie das Modell eine halbe Stunde lang bis zu einem Meter tief unter Wasser halten - ohne Folgen.

Der Touchscreen ist dank Corning Corilla Glas auch gut gegen Kratzer geschützt. Kleinere Stürze oder der Transport mit einem Schlüsselbund in der Hosentasche verursachten im Test keine Schäden. Das gilt allerdings nur für das Display - beim Gehäuse ist der Lack bei unvorsichtiger Behandlung schnell ab, eine Schutzhülle ist also durchaus empfehlenswert.

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Neue Hardware

Neu ist das Innenleben des Defy+: Der Prozessor taktet nun mit einem Gigahertz statt wie beim ursprünglichen Modell mit 800 Megahertz. Laut Hersteller soll dies einen Geschwindigkeitsvorteil von 25 Prozent bringen.

Im netzwelt-Test bestätigte sich dies nicht. Zwar starteten Apps auf dem Defy+ einige Augenblicke schneller als auf dem Motorola Defy. Wer vom Defy auf das Defy+ umsteigt, wird bei vielen alltäglichen Anwendungen - anders als beispielsweise beim Umstieg vom iPhone 4 auf das iPhone 4S - aber keinen spürbaren Unterschied bemerken. Im Test war der Browser beim Defy+ zudem etwas langsamer im Aufbau von Seiten.

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