Geheimes Entwicklerlabor geplant

Google im Wandel: Millionen-Investitionen in erste Produkt-Show

Die Hinweise auf ein eigenes Google-Unterhaltungsgerät verdichten sich. Nun soll der Suchmaschinenriese insgesamt 120 Millionen US-Dollar in Gebäude auf seinem Googleplex im kalifornischen Mountain View investieren. Unter anderem soll ein Labor zum Testen von Hardware entstehen. Daneben soll mit dem "Google Experience Centre" eine Art Privatmuseum für Google-Kunden gebaut werden, wie amerikanische Medien berichten. Auch ein geheimes Labor mit dem Titel "Project X" ist geplant.

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Im sogenannten Googloplex im kalifornischen Mountain View befindet sich der Hauptsitz des Unternehmens. (Bild: Screenshot Google Maps)
Im sogenannten Googleplex im kalifornischen Mountain View befindet sich der Hauptsitz des Unternehmens. (Bild: Screenshot Google Maps)
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Auf dem Google-Gelände in Mountain View soll unter anderem ein Forschungszentrum für neue Verbraucherprodukte entstehen, wie die amerikanische Zeitung "Mercury News" berichtet. Bei der Serie "@home" handele es sich um kabellose Geräte, die Musik streamen oder Daten an andere Haushaltsgeräte übertragen. Die Neuigkeiten erinnern stark an die neuen Unterhaltungsgeräte, die Google bereits in über 250 Haushalten testet. Berichten des "Wall Street Journals" zufolge könnte Google bereits Ende des Jahres eine Audiostreamingbox vorstellen

Werkschau für Geschäftspartner

Zudem soll ein Labor für das geheime "Projekt X" umgebaut werden. In dem Gebäudekomplex mit undurchsichtigen Fenstern soll laut Bericht optische Präzisionstechnologie entwickelt werden. Auch ein "Goolge Experience Center" ist geplant. Dieses soll eine Art Privatmuseum für Googles wichtige Kunden und Werbepartner darstellen. Visionäre Ideen sollen vorgestellt und neue Arten zu arbeiten erforscht werden, berichtet die Zeitung. 

Grund für diese Ausstellung ist Analysten zufolge die neue Ausrichtung von Google. Das Unternehmen will seine Produkte an andere Unternehmen, Schulen und Behörden verkaufen. Es entwickle neben seiner Internet-basierten Software auch handfeste Geräte. Viele Unternehmen wie Microsoft, HP, Oracle verfügen über eine Produktshow.

Im vergangenen Jahr hat Google zudem angekündigt, Motorola Mobility für 12,5 Milliarden US-Dollar kaufen zu wollen. Die kartellrechtliche Zustimmung steht dem Bericht zufolge kurz bevor. Die Europäische Kommission will ihre Entscheidung am heutigen Montag verkünden. 

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