Motorola Fire XT im Test

Schwachpunkte: Kamera und Display

Für Foto- und Videoaufnahmen bietet das Fire XT eine 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite, inklusive LED-Fotoleuchte und Kamera-Taste. Brillante Aufnahmen darf der Nutzer trotz dieser Ausstattung nicht erwarten. Die Bilder sind zwar brauchbar (Testbild Motorola Fire XT), die Farben wirken auf den Fotos aber verwaschen und wenig natürlich. Hinzu kommt eine geringe Detailtiefe. Mit dem Fire XT aufgenommene Videoclips sind weitestgehend unbrauchbar (Testvideo Motorola Fire XT). Im Test zog die Kamera stark nach und ließ vereinzelt Frames aus. Zudem zeichnet das Fire XT Videos maximal in VGA-Auflösung auf. Für Videotelefonate steht noch eine Frontkamera bereit.

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Das Display des Motorola Fire XT entspricht von der Größe dem Apple iPhone 4S, die Auflösung ist aber mit 480 x 320 Pixeln deutlich geringer. Das wirkt sich insbesondere beim Lesen von Texten aus. Bei starker Vergrößerung erkennt der Nutzer einzelne Pixel. Farben wirken zudem etwas blass, der Blickwinkel ist arg begrenzt.

Gute Sprachqualität

Der Klang beim Musik hören über Kopfhörer entspricht dem herkömmlicher MP3-Player, der externe Lautsprecher klingt zudem kräftig und nicht so blechern wie bei anderen Modellen in dieser Preisklasse. Bei hohen Lautstärken übersteuert er nur leicht. An die Qualität der Lautsprecher höherpreisiger Geräte wie dem Samsung Galaxy S reicht er aber nicht heran. Die Sprachqualität ist dafür überraschend gut. Gesprächspartner klingen klar, laut und weitestgehend natürlich aus dem Hörer - auch im Freisprechmodus. Auf der Gegenseite kam die Stimme des Handy-Nutzers dagegen nur sehr leise an.

Motorola Fire XT

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Motorola verbaut im Fire XT einen Akku mit einer Kapazität von 1.540 Milliamperestunden. Eine Akkuladung soll laut Hersteller eine maximale Sprechzeit von acht Stunden ermöglichen, im Stand-by-Modus soll das Smartphone sogar 28 Tage durchhalten. Je nach Nutzungsintensität dürfte das Fire XT im Alltag also locker ein bis zwei Tage ohne Stromzufuhr auskommen.

Update eher unwahrscheinlich

Als Betriebssystem kommt Android 2.3.5 zum Einsatz, dem Motorola eine eigene Nutzeroberfläche verpasst hat. Die Änderungen sind aber überwiegend kosmetischer Natur. Zugriff auf die Online-Dienste der Motorola Motoblur-Oberfläche hat der Nutzer beispielsweise nicht. Bis auf ein Google-Konto für den Zugriff auf den Android Market braucht er dementsprechend auch keine weiteren Anmeldeprozeduren durchlaufen.

Dass das Motorola Fire XT ein Update auf die Android-Version 4.0 erhält, erscheint aber eher unwahrscheinlich. Der Hersteller hat bislang nur ein Update für das Flaggschiff-Modell Motorola Razr angekündigt. Allerdings könnte sich die Übernahme von Motorola Mobility durch Google positiv auf die Update-Politik des Herstellers auswirken. 

Fazit

Das Motorola Fire XT ist ein brauchbares Einsteiger-Handy, das mehr Rechenpower bietet als die Konkurrenten von HTC und Huawei. Zudem wartet es mit Komfort-Funktionen wie einer Kamera-Taste auf. Display und Kamera sind aber nur durchschnittlich im Vergleich zu preisgünstigen Modellen der unteren Mittelklasse.

Das Motorola Fire XT ist im Internet für derzeit rund 180 Euro erhältlich. Eine Alternative zum Modell ist das Samsung Galaxy Ace, das mittlerweile zu einem ähnlichen Preis gehandelt wird.

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