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Motorola Fire XT im Test Unter 200 Euro

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Motorola präsentiert mit dem Fire XT ein gut ausgestattetes Android-Smartphone für Einsteiger. Allerdings erfordert der Preis von unter 200 Euro in einigen Punkten etwas Kompromissbereitschaft vom Nutzer.

Motorola bringt mit dem Fire XT ein Android-Smartphone für Einsteiger auf den Markt. Der Preis liegt dabei unter der magischen 200-Euro-Grenze. In Sachen Ausstattung und Optik erinnert das Modell dabei aber dennoch an höherpreisige Geräte.

Motorola Fire XT

Dem Motorola Fire XT sieht man seinen günstigen Preis nicht an. Das Gerät setzt auf einen Titanium-Look anstelle der in diesem Preissegment häufig anzutreffenden Klavierlack-Optik. Diese Maßnahme gaukelt Betrachtern eine hochwertige Metallverarbeitung im Stile von Konkurrent HTC vor, in Wirklichkeit kommt beim Gehäuse aber überwiegend Kunsstoff zum Einsatz. Einziger Schönheitsfehler im Design: Der Motorola-Schriftzug ist nicht wie sonst üblich über dem Display angebracht, sondern unter dem Display - hier wirkt er aber gequetscht.

Während die Optik des Geräts also zu gefallen weiß, hinterlässt die Verarbeitung einen zwiespältigen Eindruck. Zwar liegt das Modell dank der gummierten Rückseite gut und sicher in der Hand, zwischen Display und Rückseite klafft aber ein kleiner Spalt, in dem etwas versetzt ein silberner Metallrahmen liegt. Dadurch erhalten die Finger zwar mehr Griffpunkte, das Ertasten der physikalischen Tasten am Gerät wird aber hierdurch erschwert - gewöhnungsbedürftig.

Mehr Rechenpower als die Konkurrenz

Mit einem 800-Megahertz-Prozessor gehört das Motorola Fire XT zu den leistungsstärksten Einsteiger-Handys bis 200 Euro. Die meisten Modelle takten hier noch mit 600 Megahertz, lediglich das Nokia 500 und der Sony Ericsson Live with Walkman bieten einen 1-Gigahertz-Prozessor. Ruckler bei der Bedienung gibt es nicht. Die Wartezeiten beim Laden von Apps halten sich in Grenzen. Spiele wie Angry Birds laufen ruckelfrei.

Im Netz lässt sich zudem flüssig zoomen, beim Scrollen kommt es dagegen schon einmal zu kleinen Rucklern. Der Prozessor ist auch nicht leistungsstark genug, um Flash-Inhalte direkt im Prozessor wiederzugeben. Im Browserbenchmark Browsermark erreicht das Fire XT zudem durchschnittlich nur 16.688 Punkte, für den Sunspider-Test braucht es ebenfalls lange 10.850,7 Millisekunden. Etwas Wartezeit beim Aufbau von Webseiten muss der Nutzer also beim Surfen einkalkulieren.

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Kommentare zu diesem Artikel

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  • jünge schrieb Uhr
    AW: Fire XT im Test: Einsteiger-Smartphone von Motorola

    Ich hab mein fire xt in italien für 99 euro gekauft das mit dem update ist schade
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Jan Kluczniok
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