Konkurrenz für Sonos, Airplay und Co.
Gerücht: Google entwickelt eine Audiostreamingbox
Noch vor wenigen Tagen wurde wild darüber spekuliert, an welchem unbekannten Unterhaltungsgerät Google derzeit arbeiten könnte. Nun will das Wall Street Journal von internen Quellen erfahren haben, worum es sich wirklich bei Googles aktuellem Geheimnis handelt.
Bisher wurde spekuliert, dass es sich bei dem Gerät um eine Haussteuerung handelt, die vergleichbaren Systemen wie von Savant oder Toshiba Konkurrenz machen könnte. Anderen Gerüchten zufolge sollte es sich um eine Set-Top-Box handeln, die eine Ergänzugn zu Google TV darstellen könnte.
Google Audiostreaming
Das Wall Street Journal gibt nun keiner dieser Varianten recht, sondern glaubt auf Basis von internen Informanten zu wissen, dass es sich bei der getesteten Technologie um ein Home Entertainment-System handelt, mit dem per WLAN Musik gestreamt werden kann.
Sollten die Informationen korrekt sein, wäre Google ein neuer Konkurrent für Unternehmen wie Sonos, die bisher stark auf dem Audiostreaming-Markt vertreten sind, genauso wie für Apples Airplay. Wie die Zeitung berichtet, soll das Gerät, das sich bereits mehrere Jahre in der Entwicklung befindet, noch Ende dieses Jahres auf den Markt kommen.
Steuerung per Android
Dabei könnten US-amerikanische Nutzer es beispielsweise einsetzen, um über die Internetverbindung Musik aus Google Music zu streamen. Bedient wird die Box dabei mit Android-Smartphones oder Tablet-PCs. Künftig, so die Quellen des Wall Street Journals, sei es auch denkbar, Videos mithilfe der Google Streamingbox wiederzugeben. Google selbst ließ die Informationen der Zeitung bisher unkommentiert.
Nach den Chromebooks und den Google-Smartphones würde die Entwicklung einer Streamingbox einen weiteren Schritt des Suchmaschinenanbieters hin zum Hardware-Produzenten bedeuten.


Google bewegt sich auf ungewohntem Terrain: Nach der klassischen TV-Werbung übt sich der Medienkonzern mit einer Suchfunktions-Software auf dem Heimgerät. Zuschauer sollen so ihr eigenes Wunschprogramm zusammenstellen können.
Apple habe einige Prototypen des TV-Gerätes getestet, berichtet das Wall Street Journal. Sharp und Foxconn hätten an den Designs mit dem Unternehmen zusammengearbeitet.
Das Wall Street Journal berichtet, dass Google in zwei Wochen einen eigenen Musikdownload-Store online stellen will und diesen mit dem Sozialen Netzwerk Google+ verknüpfen wird. Noch scheinen jedoch einige wichtige Lizenzen der Plattenfirmen zu fehlen.
Lange Wartezeiten auf ein Paket können nerven. Bei Amazon gibt es deshalb Amazon Prime mit besonders schnellem Versand. Google plant einem Medienbericht zufolge, ebenfalls einen schnellen Lieferservice zu starten.
Google plant Android-basierte Digitalempfänger. Dem Wall Street Journal zu Folge sollen diese gemeinsam mit Sony und Intel hergestellt werden und bereits im Mai auf der Entwicklerkonferenz I/O vorgestellt werden.
Die erwarteten Tablets von Google sollen in einem eigenen Online-Store direkt vermarktet werden. Medienberichten zufolge soll die Hardware von Samsung und AsusTeK stammen.
In Mountainview soll für 120 Millionen US-Dollar gebaut werden. Unter anderem soll eine eigene Werkschau entstehen sowie Testlabors für die neue "@home"-Serie.




