Konzentration auf profitablere Bereiche

Nach Insolvenz: Kodak trennt sich von Kamerasparte

Kodak meldete im vergangenen Monat Insolvenz an, das Unternehmen möchte sich neu strukturieren. Dieser Umgestaltung fällt jetzt ein erster Bereich zum Opfer: Bis Mitte dieses Jahres möchte sich Kodak aus der Kameraherstellung zurückziehen.

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Kodak gab diesen Schritt in einer Pressemitteilung bekannt. Demnach trennt sich das Unternehmen von dem Bereich Digital Capture & Devices, dieser umfasst nicht nur Digitalkameras, sondern auch Camcorder und digitale Bilderrahmen. Die Firma kündigt an, dass stattdessen die Lizenzierung der Marke Kodak vorangetrieben werden soll.

Drucker und Online-Printing bleibt bestehen

Die Aufgabe der Kamerasparte begründet Kodak damit, dass sich das Unternehmen im Konsumgüterbereich auf profitablere Geschäftsbereiche konzentrieren möchte - namentlich auf Desktop-Tintenstrahldrucker, Online-Printing-Angebote und Retail Printing über Foto-Kioske im Einzelhandel. Darüber hinaus hält Kodak an dem traditionellen Film- und Fotopapiergeschäft sowie an seinen Apps für Facebook fest. Auch Kamerazubehör und Akkus - Produkte, die mit Kameras anderer Hersteller kompatibel sind - werden weiterhin von Kodak produziert.

Seit einiger Zeit bestehe die Strategie von Kodak darin, die Profitabilität im Bereich Digital Capture zu verbessern. "Die heutige Ankündigung ist nur eine logische Fortführung dieses Prozesses, der auf unserer Analyse der Branchentrends basiert", erklärte Pradeep Jotwani, Leiter des Bereichs Consumer Businesses und Chief Marketing Officer bei Kodak.

Kodak meldete Mitte Januar Insolvenz an, ein Schritt, der wenig überraschend kam. Das Insolvenzverfahren betrifft dabei nur Niederlassungen innerhalb der USA, Mitarbeiter sollen weiterhin ihr reguläres Gehalt erhalten.

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