Datenstreaming per Smartphone und Tablet

Transcend StoreJet Cloud im Test: Mobiler SSD-Speicher mit WLAN

Musik, Fotos und Videos aufspielen und unterwegs direkt auf iPhone und iPod streamen: Die StoreJet Cloud von Transcend erweitert den Speicher von Smartphones und Tablets und schafft mehr Platz für andere Daten. Der Zugriff auf Multimedia-Dateien ist dank Akku und WLAN jederzeit möglich. Im Test gelang das Streaming per iOS-App problemlos - ein Miniprogramm für Android-Geräte soll demnächst erscheinen.

Transcend StoreJet Cloud: Die StoreJet Cloud erweitert den Speicher von Tablets und Smartphones. Dank eines Akkus streamt der SSD-Speicher Videos, Musik und Fotos über sein eigenes WLAN-Netz an jedem Ort. Zum Video: Transcend StoreJet Cloud

Inhaltsverzeichnis

  1. 1SSD-Speicher und WLAN-Verschlüsselung
  2. 2Unkomplizierte Praxis mit übersichtlicher App
  3. 3Streaming oder Download, kein Backup
  4. 4Fazit: Praktische Erweiterung mit wenig Speicher für viel Geld
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SSD-Speicher und WLAN-Verschlüsselung

In der StoreJet Cloud von Transcend steckt wahlweise ein 32 oder 64 Gigabyte großer SSD-Speicher. Dieser verbraucht zwar weniger Strom und ist robuster als eine herkömmliche Festplatte, kostet aber pro Gigabyte fast sechs mal so viel. Aus diesem Grund verdoppelt das Testgerät den Speicher von iPhone oder iPad lediglich und bietet weniger Platz für Dateien als herkömmliche externe Festplatten.

Das drahtlose Netzwerk der StoreJet Cloud ist standardmäßig offen und frei zugänglich. Beim ersten Start der zugehörigen App sollte der Nutzer deshalb ein Passwort festlegen, damit die Daten beim Transfer mit WPA2 verschlüsselt sind und nicht jeder darauf zugreifen kann. Bis zu fünf Streams lässt die Festplatte gleichzeitig zu. Freunde und Familienmitglieder, denen man die Zugangsdaten mitteilt, müssen nicht die gleichen Daten abrufen, sondern können auch unterschiedliche Filme anschauen.

Vom Rechner gelangt der Nutzer entweder über das USB-Kabel - das auch zum Aufladen des Akkus dient - oder durch Eingabe der in der Anleitung genannten IP-Adresse im Browser an die Daten auf der StoreJet Cloud. Hierzu muss sich der PC allerdings im WLAN der Festplatte befinden. Besteht eine Kabelverbindung, erscheint der Speicher als Laufwerk und neue Daten lassen sich per Mausklick auf das Gerät kopieren.

Unkomplizierte Praxis mit übersichtlicher App

In der Praxis gestaltet sich die Verwendung des Transcend StoreJet Cloud denkbar einfach. Den Akku lädt der Anwender per USB-Kabel auf, kopiert die gewünschten Daten auf den SSD-Speicher und installiert die zugehörige App auf dem mobilen Endgerät. Anschließend schaltet der Nutzer die externe Festplatte ein und startet die StoreJet Cloud-Anwendung auf Tablet oder Smartphone.

Transcend StoreJet Cloud im Test

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Transcend StoreJet Cloud im Test - Streaming - Videos, Musik und mehr per WLAN vom SSD-Speicher auf Tablets und Smartphones. (Bild: netzwelt)
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Videos, Musik und mehr per WLAN vom SSD-Speicher auf Tablets und Smartphones. (Bild: netzwelt)

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Transcend StoreJet Cloud im Test - Mobil dank Akku - Der interne Akku soll bis zu sechs Stunden lang durchhalten. (Bild: netzwelt)
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Der interne Akku soll bis zu sechs Stunden lang durchhalten. (Bild: netzwelt)

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Transcend StoreJet Cloud im Test - Einschalten - Einschaltknopf, der USB-Anschluss befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite. (Bild: netzwelt)
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Einschaltknopf, der USB-Anschluss befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite. (Bild: netzwelt)

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Transcend StoreJet Cloud im Test - SSD-Speicher - Der Nutzer hat derzeit die Wahl zwischen zwei Modellen mit 32 oder 64 Gigabyte Speicherkapazität. (Bild: netzwelt)
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Der Nutzer hat derzeit die Wahl zwischen zwei Modellen mit 32 oder 64 Gigabyte Speicherkapazität. (Bild: netzwelt)

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Transcend StoreJet Cloud im Test - WLAN - Das WLAN startet automatisch und ist anfangs offen, lässt sich aber auch mit Passwort sichern und mit WPA2 verschlüsseln. (Bild: netzwelt)
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Das WLAN startet automatisch und ist anfangs offen, lässt sich aber auch mit Passwort sichern und mit WPA2 verschlüsseln. (Bild: netzwelt)


Am einfachsten gestaltet sich der Zugriff auf die auf der StoreJet Cloud gespeicherten Daten über die kostenlose App für iPhone, iPad und iPod touch - eine Android-Version soll in Kürze folgen.

Die App ist übersichtlich gestaltet und zeigt die Ordnerstruktur an, die der Nutzer auf dem SSD-Speicher angelegt hat. Befinden sich unterschiedliche Dateitypen in einem Ordner, erkennt die Anwendung die Informationen und sortiert diese entsprechend.

Streaming oder Download, kein Backup

Dateien lassen sich in einen App-Ordner auf dem iPad oder iPhone herunterladen oder per E-Mail verschicken. Zur Datensicherung eignet sich die StoreJet Cloud allerdings nicht, da der Datentransfer nur in eine Richtung funktioniert und sich keine Inhalte von Smartphone oder Tablet auf den SSD-Speicher kopieren lassen.

Egal ob Videos, Musik, Fotos oder andere Dateien - im Test verlief das Streaming weitestgehend ohne Probleme und Verzögerungen, nur selten traten kurze Nachladezeiten auf. Der Akku soll nach Angaben des Herstellers im Betrieb bis zu sechs Stunden und bis zu acht Stunden im Stand-by durchhalten. Im Test blieb die WLAN-Verbindung die gesamte Zeit über stabil.

Fazit: Praktische Erweiterung mit wenig Speicher für viel Geld

Die Transcend StoreJet Cloud lässt sich auch ohne das Wälzen dicker Anleitungen benutzen. Vor allem Filmfreude würden sich allerdings noch mehr Speicherplatz wünschen, alle anderen können sich über einen robusten SSD-Speicher im Hosentaschenformat mit Akku und WLAN freuen.

Die unverbindliche Preisempfehlung von Transcend für die StoreJet Cloud beträgt 109 Euro für die 32-Gigabyte-Version und 179 Euro für das Modell mit 64 Gigabyte Speicherplatz. Online-Händer verkaufen die SSD-Speicher günstiger für rund 80 (32 Gigabyte) beziehungsweise rund 130 Euro (64 Gigabyte).

Kingston bietet mit dem Wi-Drive ein fast identisches Gerät an. Seagate hat sich bei der GoFlex Satellite dagegen für eine klassische Festplatte entschieden und bietet bei größeren Abmessungen mehr Speicherplatz pro Euro.

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