Nutzer können "Unangenehmes" melden

Hilfe in Not: TelefonSeelsorge arbeitet mit Facebook zusammen

Facebook Deutschland und die TelefonSeelsorge kooperieren künftig. Dazu findet sich im Hilfebereich des Sozialen Netzwerks ab sofort die Nummer der Seelsorge. Zudem ermutigt Facebook seine Nutzer, direkt zu melden, wenn ihnen etwas unangenehm ist oder als unangebracht auffällt. Dadurch soll ein sicheres Umfeld geschaffen werden. 

Die TelefonSeelsorge wird künftig auf Facebook mit einer Seite präsent sein. (Bild: Screenshot)
Die TelefonSeelsorge wird künftig auf Facebook mit einer Seite präsent sein. (Bild: Screenshot)
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Bereits seit einiger Zeit gibt es bei Facebook die Funktion "Soziales Melden". Nutzer können dabei anstößige Inhalte auf Facebook melden und zugleich jemanden aus ihrem Umfeld informieren, zum Beispiel einen Freund, Elternteil oder Lehrer, der ihnen dabei helfen kann, das Problem direkt zu lösen.

Ansprechpartner bei vielen Problemen

Falls Freunde oder andere Nutzer sogar Selbstmordabsichten äußern, gibt es darüber hinaus die Möglichkeit, per Formular direkt mit Facebook Kontakt aufzunehmen. Anschließend erhält der womöglich Gefährdete eine E-Mail von Facebook mit den Kontaktdaten der TelefonSeelsorge sowie der Ermutigung, dass er bei der TelefonSeelsorge jederzeit vertraulich und anonym um Rat fragen kann.

"Wir bieten unsere Hilfe genau dort an, wo die Menschen sind."

Die TelefonSeelsorge steht als Ansprechpartner bereit, etwa bei Problemen mit dem Partner, Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz, Arbeitsplatzverlust, Sucht, Krankheit, Einsamkeit oder Sinn- und spirituellen Krisen. "Wir sind sehr froh, dass wir jetzt auch auf Facebook den Menschen unsere Hilfe aktiv anbieten können", sagt Bernd Blömeke von der TelefonSeelsorge. "Wir bieten unsere Hilfe genau dort an, wo die Menschen sind." Durch die neue Zusammenarbeit wird mehr als 20 Millionen Facebook-Nutzern in Deutschland in Notsituationen aktiv Hilfe von der TelefonSeelsorge angeboten. 

Facebook, das in der Vergangenheit häufiger wegen Datenschutzbedenken in der Kritik war, engagiert sich auch beim heutigen "Safer Internet Day". Netzwelt erklärt zudem, wie Sie Ihr Facebook-Konto vor unbefugten Zugriffen schützen.

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