Live-Betriebssystem für sensible Aufgaben

Anonym: Sicher surfen und arbeiten mit Ubuntu Privacy Remix

Privacy Remix ist eine Variante der beliebtesten Linux-Distribution Ubuntu, die ganz auf Sicherheit getrimmt wurde: Eine permanente Installation ist unmöglich, ebenso der Programmstart von Wechseldatenträgern. Ubuntu Privacy Remix ist für die Arbeit an vertraulichen Daten gedacht.

Ubuntu Privacy Remix bietet eine sichere Arbeitsumgebung für sensible Aufgaben. (Bild: Screenshot)
Ubuntu Privacy Remix bietet eine sichere Arbeitsumgebung für sensible Aufgaben. (Bild: Screenshot)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Live-System
  2. 2CD und USB
  3. 3Dateisystem
  4. 4Kryptografie
  5. 5Kein Internet
  6. 6Fazit
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Täglich tauchen im Internet Dutzende neue Viren, Würmer und Trojaner auf, die den Nutzer schaden möchten. Neben klassischen Bedrohungen, denen man mit einem Virenscanner noch recht gut beikommen kann, möchten sich viele Anwender auch gegen staatliche Überwachungssoftware wappnen.

Live-System

Mit dem kostenlosen Betriebssystem Ubuntu Privacy Remix können sich Nutzer gegen jede Art von Bedrohungen schützen und private Dateien in einer sicheren Umgebung bearbeiten. Das System basiert - wie der Name schon sagt - auf der Linux-Distribution Ubuntu, die wiederum von Debian abstammt und gemeinhin als sehr zuverlässige Plattform gilt. Ubuntu Privacy Remix liegt aktuell in Version 10.04 vor, der ältesten LTS-Fassung aus dem Hause Canonical und ist als Live-System konzipiert, wie die Nutzer es auch von anderen Distributionen kennen. Neben der Standard-ISO, die hier bei netzwelt heruntergeladen werden kann und knapp 900 Megabyte groß ist, existiert ein weiterer Privacy Remix, der in den Tails enthalten ist.

CD und USB

Das Programm Tails sorgt dafür, dass jeglicher Internet-Verkehr über den TOR-Dienst geroutet wird und so nicht verfolgt werden kann - weder durch staatliche Stellen noch durch Hacker. Beide Varianten des Ubuntu Privacy Remix kommen in Form sogenannter Hybrid-ISO-Abbilder daher, die sowohl auf eine klassische CD als auch einen USB-Stick gebrannt werden können. (Wie das geht, erläutert die Dokumentation auf der offiziellen Webseite.) Alternativ kann Ubuntu Privacy Remix natürlich auch in einer virtuellen Maschine getestet werden: Dazu eignen sich Oracle VirtualBox, VMware Fusion und selbst exotische Programme wie Kiju. Um jegliche Probleme zu vermeiden, sollten Anwender ein Gigabyte oder mehr Arbeitsspeicher vorhalten.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Anonymisierung hier.

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