Sichere Verwaltung von Zugangsdaten
Angetestet: Steganos Passwort-Manager 12
Steganos bietet mit dem Passwort-Manager selbst unbedarften Nutzern die Möglichkeit, die Zugangsdaten für alle genutzten Online-Dienste sicher zu speichern. Der persönliche Schlüsselbund wird mit einem Master-Passwort geschützt, sodass man sich statt Dutzender Daten nur noch ein Kennwort merken muss.
Inhaltsverzeichnis
- 1Anforderungen
- 2Test und Profil
- 3Zugangsdaten
- 4Fazit
Microsoft hat mit Passport schon vor zehn Jahren versucht, dem Nutzer die Verwaltung der Zugangsdaten für sein gesamtes virtuelles Leben abzunehmen - leider mit bescheidenem Erfolg. Selbst offene Systeme wie OpenID konnten sich bisher nicht durchsetzen und die Anmeldung an Online-Diensten erleichtern.
Anforderungen
Daher greifen Nutzer mit mehreren E-Mail-Adressen, einem Konto bei Facebook, Twitter und anderen Netzwerken oder Handelsplattformen wie Amazon und eBay gerne zu einem Passwort-Manager, der ganz klassisch auf ihrem PC installiert wird. Eines der beliebtesten Programme für diesen Bereich stammt aus dem Hause Steganos: Der Passwort-Manager ist in der aktuellen Version 12 bereits Bestandteil der Steganos Security Suite, kann für den Preis von 11,95 Euro aber auch separat erworben werden. Die Software läuft auf jedem handelsüblichen Rechner mit Windows XP oder neuer und unterstützt Firefox und natürlich den Internet Explorer. Mit den Browsern Chrome und Opera kann der Passwort-Manager leider nicht umgehen.


Googles Chrome soll einen eigenen Passwort-Generator erhalten. Nutzer können einem vorgeschlagenen Passwort zustimmen, der Rest sei normales Passwort-Management.
Wer seine Bankgeschäfte nicht im Browser abwickeln möchte, erhält mit Steganos Online-Banking 2012 ein mächtiges Werkzeug. Die aktuelle Version der Anwendung beinhaltet einen sehr praktischen Konto-Ticker.
Wichtige Dateien sind nur so lange sicher, wie der PC nicht gestohlen wird oder einfach verloren geht. Damit dann kein Zugriff auf private Daten möglich ist, kann die Festplatte mit Steganos Safe 12 geschützt werden.
37 Prozent der Deutschen sind recht freizügig im Umgang mit ihren Computer-Passwörtern. Laut Studie gehen Ostdeutsche vorausschauender mit ihren Passwörtern um.
Das kostenlose "Steganos LockNote" verschlüsselt Notizen, Seriennummern und Textdokumente im Handumdrehen. Der Anwender bedient die Open-Source-Software über ein einziges Programmfenster.
Passwörter sind praktisch, sichern sie doch unsere Privatsphäre. Sie sind aber auch nervig, denn wir müssen sie uns merken. Dieser Kommentar fasst Freud und Leid zusammen und zeigt mögliche Änderungen für den Umgang mit dem Passwort in der Zukunft.
Wer seine Zugangsdaten für Soziale Netzwerke, das E-Mail-Postfach und andere Dienste zentral speichern möchte, ist mit dem Kaspersky Password Manager gut beraten. Netzwelt hat sich das Programm angesehen.





Beiträge
insgesamt 5 BeiträgeZitat: ...diverse Smartphones ... Danke für die Ergänzung! Das bezieht sich aber nur auf Smartphones, die auf Windows Mobile basieren - oder? ...
Mit der neuen Version des Passwort Managers werden diverse Smartphones unterstützt.
Zitat: @Hein2012: Das Problem, dass Steganos schlecht auf E-Mails reagiert, habe ich schon öfter gehört (und auch selbst erlebt). Zu deinem eigentlichen Problem: Welches Betriebssystem läuft...
@Hein2012: Das Problem, dass Steganos schlecht auf E-Mails reagiert, habe ich schon öfter gehört (und auch selbst erlebt). Zu deinem eigentlichen Problem: Welches Betriebssystem läuft denn auf dem Xperia? Der...
Das ist ja alles schön und gut, aber was nützen mir die vielen sicheren Passwörter auf dem PC (Windows 7), wenn ich sie auf meinem Smartphone (Xperia) nicht nutzen kann? Das soll ja eigentlich funktionieren, jedoch...