Praktisches Werkzeug für Windows und Mac OS X
Freeware-Tipp: Dateien mit Droplr verteilen
Droplr ist ein praktisches Werkzeug, das auf jeden Rechner gehört: Nutzer können damit in Windeseile ein beliebiges Dokument im Netz bereitstellen, ohne sich auch nur ansatzweise um die Konfiguration Gedanken machen zu müssen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Die Einrichtung
- 2Mac oder Linux
- 3iPhone und Co.
- 4Fazit
Megaupload hat ein schlechtes Licht auf eine Branche geworfen, in der es natürlich nicht nur schwarze Schafe gibt. Wer Dateien schnell und einfach im Web veröffentlichen will, kann durchaus auf einen der legalen Filesharing-Dienste zurückgreifen - wie zum Beispiel Droplr für Windows, Mac und iPhone.
Die Einrichtung
Obwohl Droplr ursprünglich für den Mac entwickelt wurde, hat auch die Windows-Variante mittlerweile sehr viele Anhänger. Offiziell werden nur Windows Vista und Windows 7 unterstützt, allerdings kann das Programm auch unter Windows XP noch problemlos eingesetzt werden - Voraussetzung ist nur, dass Nutzer das Microsoft .NET Framework 4.0 manuell installieren. Droplr ist sehr schlank gehalten und nur wenige hundert Kilobyte groß, auch die Installation bedarf keiner besonderen Erklärung.
Sobald der Setup-Assistent erfolgreich abgeschlossen wurde, erscheint im Windows-Tray ein kleines Symbol, das in Form eines Wassertropfens gestaltet wurde. Klickt der Nutzer darauf, öffnet sich ein Eimer, in dem beliebige Dateien, Ordner und Texte abgelegt werden können. Ähnlich funktioniert das auch mit der sogenannten Drop-Zone, einem kleinen Bereich auf dem Windows-Desktop. Sobald ein Objekt ausgewählt wurde, wird es automatisch auf das Online-Konto des Nutzers hochgeladen.
Mac oder Linux
Danach kopiert Droplr die (öffentliche) Adresse der Datei in die Zwischenablage, sodass die Anwender sie umgehend über Soziale Netzwerke oder auf anderem Weg mitteilen können. Natürlich ist es nötig, sich vor der Freigabe der ersten Datei beim Betreiber von Droplr zu registrieren: Das geht sehr schnell, da nur zwei Felder für E-Mail-Adresse und Passwort ausgefüllt werden müssen und eine obligatorische Bestätigung per E-Mail angefordert wird. Der darin enthaltene Link ist nur für eine Stunde gültig.

Das volle Potential von Droplr erschließt sich den meisten Nutzern erst, wenn sie neben der Windows-Anwendung auch Droplr auf dem Mac ausprobiert haben: Dort ist das Freeware-Werkzeug noch etwas intuitiver zu nutzen als auf dem PC, obwohl grundsätzlich der identische Funktionsumfang enthalten ist. Wer an einem fremden System arbeitet, auf dem Droplr nicht installiert ist oder Linux läuft, kann statt der beiden klassischen Anwendungen auch die Web-Oberfläche des Dienstes verwenden.
iPhone und Co.
Nach Informationen der Entwickler soll Droplr neben Windows und Mac OS X auch bald für Apple iOS erhältlich sein, um die Freigabe von Dateien auf dem iPhone ähnlich zu vereinfachen. Eine Version für das iPad oder Android-Geräte ist dagegen bisher leider nicht in Sicht.
Fazit
Droplr ist ein überaus nützliches Werkzeug, um ein hochgeladenes Bild oder andere Dateien schnell per Twitter, Facebook und Co. freizugeben. Nicht zuletzt durch die Möglichkeit, auch direkt Bildschirmfotos in Droplr zu erstellen, hat sich das Programm im Kurztest als Rundum-Sorglos-Paket bewährt. Wer mit der Software dauerhaft nicht zurechtkommt, sollte sich das ebenfalls kostenlose Skitch ansehen.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Mac OS X hier.

Zitat: Nur einige hundert Megabyte groß? *hust* Danke für den Hinweis! Gemeint waren natürlich Kilobyte ... Der Unterschied ist ja nicht sooo groß ;-)
Nur einige hundert Megabyte groß? *hust*