Übersicht: Dateien ohne iTunes auf Apples iPad übertragen
Box.net: Alternative zu Dropbox
Wenn die zwei Gigabyte von Dropbox nicht reichen, aber monatliche Kosten für mehr Speicher vermieden werden sollen, bekommt man bei Box.net immerhin fünf Gigabyte Speicher in der Wolke. Über die Box-Webseite können Sie Ordner erstellen und Dateien ablegen. Diese werden beim Start der iPad-App synchronisiert.

Für gemeinschaftliches Arbeiten können Sie Dateien und Ordner auch mit Freunden oder Kollegen teilen und vorgenommene Änderungen innerhalb der Box-App kommentieren. Leider werden mobil vorgenommenen Änderungen in der kostenlosen Variante nicht auch mit dem Desktop-PC abgeglichen.
Mail, iBooks und Foto-App: Ein kleiner Workaround
Sofern Sie über zwei E-Mail-Adressen verfügen, bietet Apple selbst mit den in iOS enthaltenen Apps Mail, Fotos und iBooks eine Option für den iTunes-freien Dateitransfer. Schicken Sie einfach ein Dokument, Lied, Video oder auch mehrere Fotos vom Rechner aus an Ihre andere Adresse, die Sie auch mit dem iPad abrufen.

Musik und Videos können Sie auf diese Weise direkt in der Mail-App abspielen. Angehängte Fotos speichern Sie durch Tippen und Halten auf das Bild und "Bild speichern" in der Foto-App auf dem iPad. Wenn Sie Textdokumente wie PDFs oder Word-Dateien per E-Mail erhalten, können Sie diese auch in iBooks sichern. Tippen Sie nach dem Öffnen eines Dokuments in Mail einfach auf das Symbol in der rechten oberen Ecke und wählen Sie "in iBooks öffnen" aus.
Fazit: Es geht auch ohne iTunes
Wenn Sie iTunes so selten wie möglich nutzen wollen, gibt es bestimmte Apps, mit denen Sie Dateien auch ohne Apples Medienzentrale auf das iPad bekommen. Besonders die starke Kombination aus dem kostenlosen Dropbox und dem knapp vier Euro teuren GoodReader sollte viele Nutzer beim Dateitausch ohne iTunes zufriedenstellen können.






