Xappr kommt im Sommer
Gadget-Globus: Das iPhone wird zur Waffe
In diesen Tagen findet die Spielwarenmesse Nürnberg statt. Ein Produkt, das dort vorgestellt wird, ist der Xappr. Dabei handelt es sich um ein Gaming-Zubehör für Smartphones, das vor allem Shooter-Freunde ansprechen dürfte.

Von Spielhallen her kennt man sie und auch von Konsolen: Controller, die eine Waffe, zum Beispiel ein Gewehr, nachbilden. Dadurch sollen Shooter mehr Spaß machen. MetalCompass möchte diesen Spaß jetzt auch für Smartphone-Besitzer ermöglichen und verknüpft die Waffe noch mit Augmented-Reality-Elementen bei Spielen.
Paintball mit virtuellen Geschützen
Der Xappr von MetalCompass ist zu iOS, Android und Windows Phone kompatibel, das Smartphone wird dabei oben an der Waffe festgemacht. Der Xappr wird im Sommer auf den Markt kommen, wer möchte, kann jetzt schon ein Exemplar vorbestellen. Für 45 US-Dollar wird es dann im Juni verschickt - auch nach Europa. Auch wenn der Xappr noch nicht erhältlich ist, gibt es schon drei Spiele, die mit dem Zubehör kompatibel sind.
Bei AR Invaders schießt der Spieler UFOs ab, auch bei AR Wars muss der Nutzer Flugobjekte abschießen. Bei Spray'Em kämpft der Nutzer dagegen gegen Moskitos. Bei all diesen Spielen werden die Feinde dank Augmented Reality in die Umgebung integriert. Dadurch, dass der Nutzer dank des Xappr eine "Waffe" in der Hand hält, wirkt das Abschießen etwas realistischer.
Sein volles Potential soll der Xappr mit dem Spiel ATK entfalten. Das Spiel, das wie die Waffe von MetalCompass stammt, ist ein Ego-Shooter, bei dem mehrere Nutzer gegeneinander antreten können. Die Spieler bekämpfen sich dabei nicht in einem virtuellen Raum, sondern in der realen Welt. Die Kanonen erkennen sich gegenseitig und so können sich die Spieler in echt miteinander messen. ATK und Xappr funktionieren gemeinsam also im Prinzip so wie Paintball - nur nicht mit Farbpatronen, sondern mit virtuellen Geschützen.
