Peinlich und gefährlich
Spy Bug: iMessage-Chats unerkannt mitlesen
Stellen Sie sich vor, all Ihre iMessage-Nachrichten können in Echtzeit von einer Ihnen unbekannten Person mitgelesen werden, ohne dass Sie den stummen Mitleser bemerken. Der Bug, der dies verursacht, ist bereits länger bekannt. Offenbar hat Apple ihn jedoch noch nicht behoben, denn nun erwischte der Fehler einen Apple Store-Mitarbeiter.
Über das Pech des Apple Store-Mitarbeiters mit Spitznamen Wiz berichtet das Technik-Blog Gizmodo.com. Der Bug wurde vermutlich dadurch ausgelöst, dass Wiz seine SIM-Karte kurzfristig in das iPhone einer Kundin einsetzte, um einen Defekt zu beheben. Anschließend bekam die Kundin ohne es zu wollen alle seine Nachrichten in ihren iMessage-Chat.
Peinlich und gefährlich
Ein erneuter Gang zur Genius Bar sorgte dafür, dass Wiz über das Problem informiert wurde. Bis dahin hatte die Kundin jedoch schon einiges aus seinem Privatleben erfahren. Peinlich für alle Beteiligten und eine echte Gefahr, wenn Kriminelle diese Taktik für sich entdecken sollten. Bereits vor einem Monat machte Ars Technica auf das Problem aufmerksam.
Bei dem Online-Magazin war ein Erfahrungsbericht einer Nutzerin eingegangen, deren iPhone gestohlen wurde. Auch nach der Fernlöschung der Smartphone-Inhalte, der Neusetzung aller Passwörter und Abschaltung der alten Handynummer erhielt sie iMessages von dem neuen Besitzer ihres alten Smartphones.
Nummer im Cache?
Ars Technica fragte daraufhin einen iOS-Sicherheitsexperten um Rat, der nur vermuten konnte, dass es sich um einen Bug handelt, der die zuerst registrierte iMessage-Handynummer irgendwo im Cache des Geräts oder auf Apples Servern speichert. Obwohl das Problem schon seit einiger Zeit bekannt ist, konnte Apple den Bug - wie das Pech des Apple Store-Mitarbeiters zeigt - offensichtlich noch nicht beheben.
Der Apple-eigene Instant Messenger iMessage wurde erst kürzlich durch das Betriebssystem-Update iOS 5 eingeführt.


Durch den hohen Andrang der Vorbesteller des neuen Apple-Smartphones iPhone 4 mussten sich viele Kunden wegen Serverproblemen sowohl in Deutschland als auch in den USA gedulden. Der amerikanische Mobilfunkanbieter AT&T soll nun auch noch einige Kreditkartendaten der Käufer vertauscht haben.
In Großbritannien ist O2 gerade damit beschäftigt, eine mögliche datenschutzrelevante Lücke zu schließen. Allem Anschein nach wird die Handynummer von O2 UK-Kunden an jede besuchte Webseite weitergegeben.
Mountain Lion: So lautet der Name der nächsten Mac OS X-Version von Apple. Die Entwickler-Vorschau wurde veröffentlicht und Apple bietet eine Vorschau, was den Nutzer erwartet.
Der iChat-Nachfolger "Nachrichten" steht seit Kurzem zum Download bereit. Neben dem Kommunizieren per Instant Messanger können Mac-Computer nun auch iMessages von iPhone, iPad und iPod Touch empfangen und an die iOS-Geräte verschicken. Netzwelt hat die Beta getestet.
Seit einigen Stunden ist die Entwickler-Vorschau von OS X Mountain Lion verfügbar. Dieser Version zufolge werden einige der älteren Mac-Modelle nicht unterstützt.
Sicherheitslücke in Android: Entwickler demonstrieren, dass nicht nur in iOS, sondern auch in Googles Betriebssystem Anwendungen ungefragt auf private Schnappschüsse zugreifen können.
Eine Best-Buy-Kundin in den USA bestellte für ihren Freund ein iPad. Geliefert wurden jedoch irrtümlicherweise fünf. Nun darf sie die überflüssigen Tablets behalten oder wohltätigen Zwecken spenden.





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eine freundin und ich werden mit sms belästigt mit inhalten aus der imessage kommunikation. sie hat vor kurzem ihren iphone, aufgrund technischer probleme, abgeben und hat ein neues gerät bekommen. wir sind vöölig...