Börsengang von Facebook
Auf "sozialer Mission": Zuckerberg wendet sich an Aktionäre
Der Börsengang von Facebook mit seinen angesetzten fünf Milliarden US-Dollar ist der bislang größte eines Internetunternehmens. In den Unterlagen, die bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht wurden, befindet sich auch ein Brief von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.

In diesem Brief wendet sich Mark Zuckerberg an die Aktionäre, in dem er die Mission des Sozialen Netzwerks beschreibt. Schon die ersten Worte stellen klar, dass Zuckerberg mit Facebook nur Gutes erreichen will: "Facebook wurde ursprünglich nicht gegründet, um ein Unternehmen zu sein. Es wurde geschaffen, um eine soziale Mission zu erfüllen - um die Welt offener und verbundener zu machen."
Facebook strebt an, in Zeiten des Internets und von Mobiltelefonen "die Dienste bereitzustellen, die es den Menschen ermöglichen, Dinge miteinander zu teilen". "Es ist wichtig und eine große Herausforderung, jeden in der Welt zu verbinden, um jedem eine Stimme zu geben und dabei zu helfen, die Gesellschaft für die Zukunft zu verändern," heißt es weiter von Zuckerberg.
Es geht um Beziehungen
Für den Facebook-Gründer beginnt die Mission bei der Beziehung zwischen zwei Menschen, denn "persönliche Beziehungen sind die fundamentale Einheit unserer Gesellschaft." Dank Facebook würden Menschen stärkere Beziehungen schließen und mit einer größeren Anzahl an unterschiedlichen Ansichten konfrontiert werden.
Facebook möchte dabei nicht nur die Beziehungen zwischen zwei Personen stärken, sondern auch die Art und Weise, wie Menschen mit Unternehmen und der Wirtschaft in Verbindung stehen, verbessern. "Wir glauben, dass eine offenere und verbundenere Welt dabei helfen wird, eine stärkere Wirtschaft aufzubauen - mit authentischeren Unternehmen, die bessere Produkte und Dienste schaffen."
Darüber hinaus soll das Soziale Netzwerk auch verändern, wie sich Personen mit ihren Regierungen und sozialen Einrichtungen identifizieren. Menschen könnten sich dank Facebook in einem Ausmaß Gehör verschaffen, wie es in der Geschichte bislang noch nicht möglich war. "Diese Stimmen werden in Anzahl und Lautstärke zunehmen. Sie können nicht ignoriert werden." So sollen Regierungen auf bestimmte Probleme stärker reagieren als bisher.
Die Frage nach den Einnahmen
Auch Facebook kann natürlich nicht ohne Einnahmen auskommen. Allerdings sieht Zuckerberg die Beziehung zwischen Einnahmen und Diensten folgendermaßen: "Wir erschaffen keine Dienste, um Geld zu verdienen; wir verdienen Geld, um bessere Dienste zu starten." Die Mitarbeiter von Facebook würden nicht mit dem primären Ziel aufwachen, Geld zu verdienen. Aber ihnen ist bewusst, dass es der beste Weg ist, ein starkes und wertvolles Unternehmen aufzubauen, um diese Mission zu erreichen.
Am Ende seines Briefs fasst Zuckerberg die fünf Kern-Prinzipien von Facebook zusammen: Probleme identifizieren, schnell handeln, mutig sein, offen sein und soziale Werte erschaffen. "Wir glauben, dass wir eine Chance haben, einen wichtigen Einfluss auf die Welt nehmen zu können", so Zuckerberg.

Hehe kann ich teilweise bestätigen is auf meiner Uni nicht viel anders ;)
HAHA "Für den Facebook-Gründer beginnt die Mission bei der Beziehung zwischen zwei Menschen" Das erlebe ich jeden Tag in der Uni wie einige den ganze Zeit auf ihren Facebookacc/chat etc. starren und nicht ein...