Anleitung: SkyDrive als Festplatte im Windows Explorer einbinden
Umweg über Office
Bevor der Nutzer SkyDrive als Netzlaufwerk im Windows Explorer einbinden kann, gilt es einige Vorbereitungen zu treffen: Zunächst sollte das Windows-Konto mit der persönlichen Windows Live-ID verknüpft werden, sodass es später keinerlei Probleme bei der Authentifizierung am Microsoft-Server gibt. Den entsprechenden Dialog finden Nutzer in der Systemsteuerung unter Benutzerkonten (Online-IDs verknüpfen). Sobald die Verbindung erfolgreich hergestellt ist, geht es daran, die Adresse für das neue Netzlaufwerk herauszufinden - und dabei müssen Nutzer zu einem kleinen Trick greifen.
Obwohl Microsoft die WebDAV-URL für SkyDrive nicht öffentlich anzeigt, kann sie in Microsoft Office eingesehen werden: Sobald in Word, Excel oder PowerPoint im Datei-Menü unter dem Freigabe-Punkt gewählt wird, dass ein Dokument auf SkyDrive abgelegt werden soll, erscheint ein neues Fenster. In diesem kann der Anwender nicht nur das Ziel-Verzeichnis und Dateinamen festlegen, sondern auch die WebDAV-Adresse ablesen: Sie steht für jedermann sichtbar in der Adresszeile des Fensters.

Assistent aufrufen
Um mit der Einrichtung von SkyDrive fortzufahren, muss die angezeigte URL über das Kontextmenü in die Zwischenablage des Systems kopiert werden. Anschließend müssen sie nur noch den Assistenten für die Zuordnung eines neuen Netzlaufwerks aufrufen, der über die Seitenleiste des Windows Explorer (Rechtsklick auf Netzwerk) erreicht wird. Dort muss zunächst der gewünschte Laufwerksbuchstabe für die SkyDrive gewählt werden, standardmäßig ist Z: eingestellt. Anschließend müssen Anwender über den Link am Ende des Assistenten ein weiteres Fenster öffnen, in dem sie eine "benutzerdefinierte Netzwerkressource" verbinden können. Dieser fragt dann nach der kopierten Server-Adresse.







