Zusätzlicher Speicherplatz auch für nicht WebDAV-fähige Programme

Anleitung: SkyDrive als Festplatte im Windows Explorer einbinden

Microsoft bietet jedem Nutzer, der sich bei Windows Live angemeldet hat, 25 Gigabyte kostenlosen Speicher im Web. Dieser kann nicht nur im Browser oder mithilfe spezieller Apps geöffnet werden, sondern lässt sich auch als Festplatte unter Windows einrichten.

Die Online-Festplatte SkyDrive kann als Netzlaufwerk im Windows Explorer eingebunden werden. (Bild: netzwelt)
Die Online-Festplatte SkyDrive kann als Netzlaufwerk im Windows Explorer eingebunden werden. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1SkyDrive und WebDAV
  2. 2Umweg über Office
  3. 3Assistent aufrufen
  4. 4Dienst überprüfen
  5. 5Fazit
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Im Vergleich zur Kapazität externer Festplatten sind 25 Gigabyte zwar ein relativ geringer Wert, unter den Online-Festplatten ist diese Größe aber durchaus beachtlich: Microsoft bietet jedem Teilnehmer des hauseigenen Windows Live-Programms ein virtuelles Laufwerk mit eben dieser Kapazität.

SkyDrive und WebDAV

SkyDrive ist darauf ausgelegt, im Browser genutzt zu werden und perfekt mit anderen Diensten aus Windows Live zu harmonieren - zum Beispiel mit den Office Web Apps. Obwohl es für den einfachen Zugriff von mobilen Endgeräten mittlerweile spezielle Apps gibt, ist die Verwendung der SkyDrive unter Windows immer noch recht umständlich: Jedes Mal, wenn eine Datei geöffnet oder auf der SkyDrive gespeichert werden soll, muss der Browser aufgerufen werden. Dabei geht es eigentlich auch anders: Die SkyDrive lässt sich als virtuelles Laufwerk im Windows Explorer einbinden.

Möglich macht dies das WebDAV-Protokoll, das Microsoft seit einiger Zeit für SkyDrive anbietet, auch wenn es nicht offiziell unterstützt wird und die Schnittstelle nicht öffentlich dokumentiert wurde.

Umweg über Office

Bevor der Nutzer SkyDrive als Netzlaufwerk im Windows Explorer einbinden kann, gilt es einige Vorbereitungen zu treffen: Zunächst sollte das Windows-Konto mit der persönlichen Windows Live-ID verknüpft werden, sodass es später keinerlei Probleme bei der Authentifizierung am Microsoft-Server gibt. Den entsprechenden Dialog finden Nutzer in der Systemsteuerung unter Benutzerkonten (Online-IDs verknüpfen). Sobald die Verbindung erfolgreich hergestellt ist, geht es daran, die Adresse für das neue Netzlaufwerk herauszufinden - und dabei müssen Nutzer zu einem kleinen Trick greifen.

Obwohl Microsoft die WebDAV-URL für SkyDrive nicht öffentlich anzeigt, kann sie in Microsoft Office eingesehen werden: Sobald in Word, Excel oder PowerPoint im Datei-Menü unter dem Freigabe-Punkt gewählt wird, dass ein Dokument auf SkyDrive abgelegt werden soll, erscheint ein neues Fenster. In diesem kann der Anwender nicht nur das Ziel-Verzeichnis und Dateinamen festlegen, sondern auch die WebDAV-Adresse ablesen: Sie steht für jedermann sichtbar in der Adresszeile des Fensters.

Der Assistent für Netzlaufwerke hilft beim Verbinden mit der SkyDrive. (Bild: Screenshot)
Der Assistent für Netzlaufwerke hilft beim Verbinden mit der SkyDrive. (Bild: Screenshot)
Beiträgeinsgesamt 8 Beiträge

Inzwischen bietet Microsoft eine eigene Software-Möglichkeit, die das ganze etwas vereinfacht: www.netzwelt.de/news/92353-skydrive-windows-8-alles-wissenswerte-microsofts-cloud.html Damit dürftest du...

In der englischen Version von Office 2010 muss es dann wohl heißen: Sobald in Word, Excel oder PowerPoint im File -Menü unter Save & Send und Save to Web ...

Statt "Freigabe Punkt" sollte es heißen "Speichern unter..." und vorher sollte ein Dokument das schon in skydrive liegt in Word geöffnet werden.

Zitat: ... OpenOffice ... Zum derzeitigen Zeitpunkt ist das anscheinend nicht ohne weiteres möglich. Dir bleibt unter Umständen nur die Möglichkeit die Datei auf der...

Und wie finde ich die Adresse, wenn ich das MS-Office nicht habe?? :( sondern nur OpenOffice ... solche solls ja auch geben.

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