Einblick in den Sinn und Zweck von WebDAV
Netzwelt-Wissen: Das steckt hinter dem WebDAV-Protokoll
Mozy Home, Strato HiDrive, Trend Micro SafeSync und Co. haben eines gemeinsam: Sie unterstützen das sogenannte WebDAV-Protokoll, das sich langsam aber sich als eine wichtige Alternative zu FTP etabliert - vor allem aufgrund seiner deutlich besseren Sicherheit. Netzwelt erklärt, was hinter WebDAV steckt.
Inhaltsverzeichnis
- 1Software versus WebDAV
- 2Sichere Verbindungen
- 3Zusätzliche Methoden
- 4Fazit
Obwohl Dropbox immer noch als Marktführer unter den Online-Festplatten gilt, gibt es mittlerweile eine ganze Reihe leistungsfähiger Alternativen. Die meisten Angebote bieten Verbrauchern zwischen fünf und 25 Gigabyte Speicherplatz für ihre privaten Daten, ohne ihnen irgendwelche Gebühren dafür zu berechnen.
Software versus WebDAV
Damit der verfügbare Speicherplatz auf einem virtuellen Laufwerk im Internet sinnvoll genutzt werden kann, ist zu fast jeder Online-Festplatte eine kostenlose Client-Software erhältlich, die direkt nach der Anmeldung heruntergeladen werden kann. Diese Programme sind zwar bequem, schränken den Nutzer aber auch ein wenig ein: Zunächst einmal ist er darauf angewiesen, dass der Hersteller die Anwendung für das Betriebssystem seiner Wahl anbietet - und wer Mac OS X statt Windows oder sogar Linux einsetzt, geht dann leider häufig leer aus. Außerdem bietet längst nicht jeder Betreiber eine eigene App für Android und iOS an.
Eine Lösung für diese und andere Probleme bietet das WebDAV-Protokoll: Es gestattet es dem Kunden, unabhängig vom eingesetzten Betriebssystem oder einem speziellen Endgerät auf seine Dokumente zuzugreifen. Besonders, wenn die Inhalte einer Festplatte auf mehreren Geräten zur Verfügung stehen sollen, kann WebDAV seine Stärken als herstellerübergreifendes Protokoll ausspielen. Zwar bietet noch längst nicht jedes Angebot eine WebDAV-Schnittstelle, für die wichtigsten Marktteilnehmer ist die Unterstützung aber gegeben - selbst Microsofts SkyDrive unterstützt das Protokoll, nur Dropbox fällt negativ aus der Reihe.
