Für rund 120 Euro erhältlich
Jawbone Era: Multifunktionales Bluetooth-Headset im Test
Bluetooth-Headsets von Jawbone fallen auf. Auch das neueste Modell - Jawbone Era - macht keine Ausnahme. Das Freisprechgerät protzt dabei nicht nur mit Äußerlichkeiten, sondern hat auch im Inneren einiges zu bieten. Vor allem die ausgezeichnete Sprachqualität und die Jawbone-Apps können überzeugen.
Jawbone Era: Das Jawbone Era ist ein rundum überzeugendes Bluetooth-Headset. Das Freisprechgerät besitzt nicht nur ausgezeichnete Sprachqualität und – durch die Noise Assassin 3.0-Technologie – ein optimales Geräuschfilterungssystem, sondern lässt sich auch nach Belieben durch Apps erweitern. Zum Video: Jawbone Era
Inhaltsverzeichnis
- 1Innere Qualitäten
- 2TapTap und Talk
- 3Noise Assassin 3.0
- 4Multimedia auf MyTalk
- 5Fazit
Das Jawbone Era braucht nur wenige Minuten, um den Nutzer zu überzeugen. Das Design mit seinem Mix aus glatter Oberfläche und Musterung überzeugt auf ganzer Linie und auch die Verarbeitung ist gut gelungen. Weder störende Kanten noch mangelhafte Materialstellen sind zu finden.
Im Test saß das Headset gleich beim ersten Einsetzen wie angegossen und war dabei so bequem, dass auch ein mehrstündiges Telefonat das Ohr des Anwenders nicht belasten dürfte. Selbst den Sprung- und Sprinttest überstand das Jawbone Era ohne den zusätzlichen Ohrbügel, der - genau wie weitere Ohrhörer-Aufsetzer - im Lieferumfang des Modells enthalten ist. Mithilfe des Aufsetzer-Sortiments sollten auch Personen, bei denen das Headset nicht von Anfang an richtig sitzt, die richtige Passgröße finden.
Innere Qualitäten
Die eigentlichen Qualitäten des Jawbone Era liegen allerdings im Inneren des Gerätes. Die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung gelingt innerhalb weniger Sekunden und auch mit mehreren Geräten gleichzeitig. Hersteller AliphCom stattet das Gerät zudem mit der Double ShakeShake-Technologie aus. Mithilfe dieser kann der Nutzer das Headset in den Pairing-Mode versetzen, indem er das Modell vier Mal leicht schüttelt.
Die Sprechansage im Ohr informiert über den Verbindungsstatus des Geräts, eingehende Anrufe, den Akkustand und, in Verbindung mit der richtigen App, auch über die Uhrzeit oder anstehende Termine. Einziges Manko: Die Stimme sagt nicht den Kontaktnamen aus dem Adressbuch an, sondern liest lediglich die eingehende Nummer vor.
TapTap und Talk
Angenommen oder abgewiesen werden können eingehende Anrufe per Klick auf die Talk-Taste oder via TapTap-Technologie. Bei letzterer müssen Nutzer zweimal auf die Oberfläche des Era tippen, um die gewünschte Aktion auszuführen - jedenfalls in der Theorie. Im Test funktionierte diese Bedienungsweise nur bei jedem dritten oder vierten Versuch.
Die Talk-Taste reicht jedoch völlig aus, um Anrufe abzulehnen, zu halten oder anzunehmen, auch wenn mehrere Smartphones mit dem Headset verbunden sind. Dabei gelang es im Test problemlos, zwischen unterschiedlichen Telefongesprächen zu wechseln, einen Anruf zu halten oder einen anderen wegzudrücken. Ein eingehender Anruf wird in diesem Fall jedoch nicht mehr durch individuelle Ansage, sondern nur noch durch ein Tonsignal angekündigt. Eine Vollladung des Jawbone soll dem Hersteller zufolge für bis zu 5,5 Stunden Gesprächszeit reichen.
