Wichtige Funktionen nur gegen Gebühr nutzbar

Apps erschienen: Projektverwaltung Wunderkit ab sofort verfügbar (Update)

Nach nur knapp zwei Wochen geschlossener Beta geht 6Wunderkinder mit Wunderkit an den Start: Ab sofort kann sich jeder interessierte Nutzer bei Wunderkit anmelden oder eine der Apps für iOS und Mac OS X installieren. Erstmals wurden auch die geplanten Preise für die Plattform bekanntgegeben. Update: Die meisten Premium-Fuktionen sind nun kostenlos zugänglich. 

Wunderkit hat die Testphase verlassen. (Bild: Screenshot)
Wunderkit hat die Testphase verlassen. (Bild: Screenshot)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Nicht für das iPad
  2. 2Premium oder nicht
  3. 3Fazit
  4. 4Update vom 21. Februar 2012
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Das Update vom 21. Februar finden Sie am Ende dieses Artikels

6Wunderkinder ist eine der am meisten beachteten Berliner Startups: Mit dem Programm "Wunderlist" hat es die Firma geschafft, sich unter den beliebtesten Apps für iPhone und iPad zu platzieren. Dieser Erfolg soll auch auf das jüngste Projekt Wunderkit abfärben, das aber gebührenpflichtig sein wird.

Nicht für das iPad

Obwohl die geschlossene Betaphase erst Mitte Januar dieses Jahres begonnen wurde, haben sich die Entwickler schon jetzt dazu entschlossen, Wunderkit in die Freiheit zu entlassen: Ab sofort kann jeder Nutzer die Plattform einsetzen, ohne sich zuvor eine der begehrten Einladungen besorgen zu müssen. Auf der offiziellen Webseite - den Link dorthin finden Sie rechts neben diesem Artikel - können sich Nutzer entweder mit ihrem Twitter- oder Facebook-Konto anmelden oder sich für einen eigenständigen Account bei Wunderkit anmelden.

Eine Einführung in die Bedienung der Anwendung gibt es hier auf netzwelt. Gleichzeitig zum Start der Web-Version haben die Entwickler auch zwei Apps freigegeben: Wunderkit für iOS steht ab sofort im App Store zum Download bereit - allerdings zunächst nur auf Englisch und ohne eine spezielle iPad-Variante, wie man es von Wunderlist gewohnt ist. Auch eine Mac-App gibt es, die allerdings noch als experimentelle Beta gekennzeichnet ist. In den Mac App Store hat es Wunderkit noch nicht geschafft, der Download muss eigenhändig von der offiziellen Get-Wunderkit-Webseite angestoßen werden.

Die iOS-App ist vorerst nur in Englisch erhältlich. (Bild: Screenshot)
Die iOS-App ist vorerst nur auf Englisch erhältlich. (Bild: Screenshot)

Premium oder nicht

Die meisten Nutzer dürften enttäuscht sein, dass Wunderkit - ganz anders als Wunderlist - nicht auf Dauer kostenlos genutzt werden kann. Stattdessen hat sich 6Wunderkinder ein zweistufiges Modell ausgedacht: In der Standard-Version haben Nutzer die Möglichkeit, beliebig viele eigene Workspaces zu erstellen und Aufgaben oder Notizen dort zu speichern. Wer in einem fremden Workspace arbeiten möchte, muss zwingend auf ein Premium-Konto wechseln, das 4,99 US-Dollar monatlich kostet. Die ersten 90 Tage sind immer kostenlos, für die Anmeldung bedarf es keiner Kreditkarte. Egal ob Premium- oder Standard-Konto: Wunderkit garantiert, dass den Nutzern niemals Werbung angezeigt wird.

Wunderkit ist anders als Wunderlist nicht vollkommen kostenlos. (Bild: Screenshot)
Wunderkit ist anders als Wunderlist nicht vollkommen kostenlos. (Bild: Screenshot)

Fazit

Wunderkit ist das erste Projekt, das bei der 6Wunderkinder GmbH für nennenswerte Umsätze sorgen dürfte. Genau hier liegt das Risiko: Für viele Anhänger von Wunderlist war es wichtig, dass sie die App kostenlos nutzen dürfen. Bleibt zu hoffen, dass Wunderkit tatsächlich auf Dauer Nutzer an sich binden kann - und das es das eigene Schwesterprojekt Wunderlist nicht indirekt auffrisst.

Update vom 21. Februar 2012

Das Preismodell von Wunderkit ist bei den Nutzern nicht besonders gut angekommen. Insbesondere die Einschränkung, dass nur zahlende Nutzer eigene Workspaces erstellen können, wurde nach dem Start heftig kritisiert. Die Entwickler haben mittlerweile auf die Kritik reagiert und schon vor einigen Tagen bekanntgegeben, dass ein Großteil der Premium-Funktionen von Wunderkit ab sofort kostenlos zu haben sind.

Das bedeutet aber nicht, dass Wunderkit Pro komplett eingestellt wird: Es wird auch in Zukunft eine kostenpflichtige Variante geben, in der etwa die angekündigte File-App enthalten sein soll, um Dokumente schneller auf den Wunderkit-Server zu übertragen. Auch ein größerer Speicherplatz ist denkbar, um zahlende Nutzer bei der Stange zu halten.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: iOS App, App und Apple iOS.

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Hallo Markus, danke Dir für den tollen Artikel. Wir hören uns gerade das Feedback der ersten Nutzer ganz genau an und werden davon ausgehend, die weiteren Schritte planen. Wunderlist wird nicht eingestellt, ganz im...

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