Gastauftritt des Wikileaks-Gründers in der Kult-Serie
Die Simpsons: Julian Assange wird Homers neuer Nachbar
Wikileaks-Gründer Julian Assange erhält einen Gastauftritt in der 500. Folge der US-amerikanischen Zeichentrickserie Die Simpsons. Die neue Episode wird diesen Februar in den Vereinigten Staaten ausgestrahlt. Seinen Text sprach der 40-Jährige in seinem Hausarrest-Domizil in Großbritannien ein.
Wie die US-amerikanische Zeitschrift Entertainment Weekly berichtet, kam der Gastauftritt dadurch zustande, dass Simpsons-Erfinder Matt Groening von Assanges Wunsch nach einer kleinen Rolle in der Kultserie erfuhr. Casting-Chefin Bonnie Pietila fand schließlich eine Möglichkeit, mit dem an einem unbekannten Ort unter Hausarrest stehenden Kopf der Whistleblower-Plattform Kontakt aufzunehmen.
Der genaue Aufenthaltsort von Assange blieb dabei die ganze Zeit unklar: "Mir wurde nur eine Telefonnummer gegeben", sagte Simpsons-Produzent Al Jean, der alle Anweisungen an den Wikileaks-Gründer aus dem entfernten Los Angeles geben musste.
Die Simpsons feiern Jubiläum
In der Jubiläumsfolge erfahren Homer und Marge, dass ihre Nachbarn geheime Sitzungen abhalten, in denen sie planen, die Simpsons-Familie aus Springfield zu werfen. Auf ihren Recherchen begegnen sie schließlich ihren neuen Nachbarn: Julian Assange. Die 500. Folge der Serie soll am 19. Februar in den USA ausgestrahlt werden.
Die Ankündigung des Simpsons-Auftritts unterstreicht, dass der Wikileaks-Gründer offensichtlich auch während seines Hausarrests nicht untätig ist. Erst kürzlich kündigte er an, eine eigene TV Serie auf Russia Today zu starten. Darüber hinaus wurde bekannt, dass Investoren der Enthüllungsplattform anscheinend planen, die Server von Wikileaks auf internationale Gewässer zu verlegen.
Heute, am 1. Februar, versucht Assange zudem, vor dem britischen Supreme Court seine Ausweisung nach Schweden zu verhindern. Die Anhörung ist auf zwei Tage angesetzt, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.


Der Streit zwischen Julian Assange und dem ehemaligen Mitarbeiter Daniel Domscheit-Berg eskaliert. Domscheit-Berg will unveröffentlichtes Material, das er von Wikileaks entwendet hat, zerstört haben. Assange unterstellt ihm die Zusammenarbeit mit Geheimdiensten.
Wikileaks-Chef Julian Assange steht erneut vor Gericht. Der Australier hofft im zweiten Versuch die britische Justiz davon überzeugen zu können, ihn nicht an Schweden auszuliefern. Für die zweitägige Verhandlung hat er sich einen neuen Rechtsbeistand gesucht.
Wikileaks-Gründer Julian Assange darf an Schweden ausgeliefert werden. Das hat der britische Supreme Court entschieden.
Die erste Folge der lang erwarteten TV-Serie von Wikileaks-Gründer Julian Assange soll am 17. April ausgestrahlt werden. Diese wird auf dem englischsprachigen Sender Russia Today gezeigt.
Julian Assange plant eine eigene TV-Talkshow. In dieser will er mit Personen des politischen Spektrums über die Zukunft der Welt reden.
Julian Assange will sich mit der Entscheidung des Londoner High Courts, ihn nach Schweden zu überstellen, nicht abfinden und versucht, eine Berufung vor dem britischen Supreme Court zu erwirken.
Die Simpsons sind Kult - und damit auch ihre Heimat Springfield. Stets war es allerdings ein gut gehütetes Geheimnis, welches der vielen US-amerikanischen Springfields die Vorlage für den Comic lieferte - bis Simpsons Erfinder Groening die Antwort in einem Interview Preis gab. Nun scheint es sich bei der Enthüllung aber doch, um ein Missverständnis zu handeln.




