Brief an Kongressabgeordnete

Datenschutz: Google verteidigt geplantes Einheitsprofil

Datenschutz: Google verteidigt geplantes Einheitsprofil Nach heftiger Kritik hat Google seine geplanten Änderungen der Datenschutzbestimmungen verteidigt. Für das Update gäbe es zwei Gründe: Erstens sollen die Datenschutzregelungen vereinfacht werden und zweitens sollen die Nutzer von Google-Produkten durch eine bessere Vernetzung profitieren.

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Das Update soll ab dem 1. März für über 60 Dienste von Google gelten, die eine gemeinsame Datenschutzrichtlinie erhalten sollen. Dadurch würden die Datenschutzbestimmungen dieser Dienste um 85 Prozent Text gekürzt. Der Gesetzgeber selbst habe um Vereinfachung und bessere Verständlichkeit gebeten, heißt es im Google Public Policy Blog.

Mehr Nutzen aus verfügbaren Informationen

Den Google-Konto-Besitzern würde eine nahtlose und einfache Nutzung der verschiedenen Dienste ermöglicht, indem Informationen unter den verschiedenen Google-Diensten ausgetauscht würden. Ein Beispiel für die Vorteile, die Vernetzungen bringen können, ist die vor Kurzem vorgestellte personalisierte Suche für Google+ Nutzer

"Mit anderen Worten: Wir wollen mehr aus Ihren verfügbaren Informationen machen, wenn Sie bei Google-Diensten angemeldet sind", heißt es in dem Blog. Das gilt übrigens auch für Google-Konten-Nutzer auf Android-Handys.

Google möchte zugleich einige Missverständnisse klären. Folgende Dinge änderten sich nicht: Private Informationen blieben privat und würden nicht verkauft. Auch könnten die Suchmaschine, YouTube, Google Maps und andere Dienste weiter genutzt werden, ohne bei einem Google-Konto eingeloggt sein zu müssen. Mit Werkzeugen wie Google Dashboard und Ads Preferences Manager behalten Nutzer die Kontrolle. Zudem hat der Nutzer die Möglichkeit, seine Daten mitzunehmen, wenn er sein Google-Konto schließen möchte. 

Keine neuen oder zusätzlichen Daten

In einem Brief an Mitglieder des amerikanischen Kongresses stellt Google noch einmal ausführlich seinen Standpunkt dar. Darin heißt es, dass großer Wert auf Transparenz gelegt werde. Es sei die größte Nutzer-Informations-Kampagne in der Geschichte von Google gestartet worden. Eingeloggte Nutzer hätten zudem die Möglichkeit, ihre Such-Geschichte auszuschalten, für den Chat "off the record" (nicht öffentlich) einzustellen und die Werbeeinstellungen von Google zu kontrollieren.

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