Halal-Version von Facebook

SalamWorld: Neues Soziales Netzwerk für Muslime geplant

Für Muslime soll es bald ein neues, weltweites soziales Netzwerk geben, das den Regeln des Glaubens entspricht. Es soll das islamkonforme Pendant zu Facebook werden. Medienberichten zufolge soll "SalamWorld" im Februar starten. 

MuslimWorld" soll das islamkonforme Pendant zu Facebook werden. (Bild:sxc.hu)
"SalamWorld" soll das islamkonforme Pendant zu Facebook werden. (Bild:sxc.hu)

"Es gibt 1,5 Milliarden Muslime weltweit, aber es existiert noch kein globales Soziales Netzwerk", sagt ein Manager der russischsprachigen Ausgabe von "SalamWorld", Abdul-Vakhed Niyazov, gegenüber "The Voice of Russia". Muslime würden immer Gefahr laufen, im Internet Inhalte zu finden, die den islamischen Moralvorstellungen zuwiderlaufen. Daher sei ein Raum im Netz nötig, der die religiösen Werte achte.

Werbung

Keine Werbung für Alkohol

"SalamWorld" soll ein weltweites Netzwerk sein, aber ohne Politik, Werbung für Alkohol und ohne Verbreitung der sogenannten sexuellen Revolution. Das Soziale Netzwerk soll in den Sprachen Russisch, Englisch, Arabisch, Französisch, Farsi, Urdu, Malaysisch und Indonesisch angeboten werden. 

Der Hauptsitz ist in Istanbul. Weitere 15 Büros sollen weltweit entstehen. Spenden von politischen und öffentlichen Organisationen würden nicht akzeptiert, allerdings von Einzelpersonen. 

100 Millionen Nutzer erwartet

Die Initiatoren rechnen damit, dass das Netzwerk innerhalb der nächsten drei Jahre 100 Millionen Mitglieder gewinnen werde. Dabei sollen sich Theologen und religiöse Führer mit den Nutzern über Glaubensfragen austauschen. Thema soll zum Beispiel das Pilgern nach Mekka sein. Einem Bericht der österreichischen Zeitung "Der Standard" zufolge soll das Netzwerk bereits im Februar starten. 

"SalamWorld" ist indes nicht das erste Forum für Muslime. Bislang gibt es unter anderem MuslimWorldnet.org und Millatfacebook, wie "Der Standard" berichtet. Der Salam Business Club (SalamBC) bezeichnet sich selbst als das "weltweit erste internetbasierte Geschäftsnetzwerk für die arabische, asiatische und muslimische Welt". YouTube übertrug 2011 die Wallfahrt nach Mekka live. In Pakistan wurde Facebook 2010 indes vorübergend gesperrt - wegen eines Aufrufs, Mohammed Karikaturen zu verbreiten.

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Zitat: Unnötig und Rassistisch! Unnötig vielleicht. Aber wieso rassistisch? Es gibt doch Foren und Chats für alles Mögliche: Bootfahrer, Flieger, Blumenzüchter,...

Unnötig und Rassistisch!

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