Einführung in das Open-Source-Programm OwnCloud

Anleitung: Die persönliche, kontrollierbare Cloud für alle

OwnCloud ist eine kostenlose Software, die dem Nutzer alle Werkzeuge an die Hand gibt, um seine persönliche Cloud-Plattform zu eröffnen. Dazu ist nicht einmal ein eigener Server notwendig, ein günstiger Hosting-Tarif mit PHP-Unterstützung und MySQL-Datenbank reicht aus. Netzwelt zeigt, was OwnCloud kann.

OwnCloud erlaubt jedem Nutzer, seine eigene Cloud-Plattform zu betreiben. (Bild: Screenshot)
OwnCloud erlaubt jedem Nutzer, seine eigene Cloud-Plattform zu betreiben. (Bild: Screenshot)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Optimaler Schutz
  2. 2Die Konfiguration
  3. 3Schönes Äußeres
  4. 4Die Cloud-Dienste
  5. 5PDF und Textdateien
  6. 6Fazit
Werbung

Cloud Computing bedeutet für den gewöhnlichen Verbraucher nichts anderes, als dass er von jedem beliebigen Endgerät auf seine Kontakte, Termine, Dokumente und anderen Daten zugreifen kann. Die meisten Anwender scheuen dabei allerdings die Weitergabe persönlicher Daten an die großen IT-Konzerne.

Optimaler Schutz

Google, Microsoft und Co. haben alle ihren Sitz in den Vereinigten Staaten und halten sich nur bei professionellen Cloud-Anwendungen für geschäftliche Nutzer an die hohen Europäischen Datenschutz-Standards. Alle Anwender, die ihre persönlichen Daten nicht aus der Hand geben, gleichzeitig aber den Komfort der Cloud nicht missen möchten, sollten sich das kostenlose Programm OwnCloud ansehen: Es bietet jedem Menschen die Möglichkeit, seine eigene private Cloud-Plattform zu eröffnen, über die er absolut die Kontrolle behält. Wer glaubt, dazu wäre ein eigener Server mit viel Leistung notwendig, liegt falsch.

Die Konfiguration

Auch die jüngste Version 3.0 der Anwendung läuft auf jedem handelsüblichen Webhosting-Paket, sofern es mit einer PHP-Unterstützung (PHP 5.3 oder neuer) ausgestattet ist und eine MySQL-Datenbank bietet. Alternativ zur MySQL-Datenbank sind auch PostgreSQL und SQLite nutzbar. Nachdem OwnCloud 3 entpackt und per FTP zum Webhoster der Wahl hochgeladen wurde, kann der Setup-Assistent in den meisten Fällen im Browser aufgerufen werden. Sollte er eine Fehlermeldung produzieren, sind höchstwahrscheinlich die Berechtigungen der data- oder config-Verzeichnisse von OwnCloud nicht korrekt gesetzt worden.

Die eigentliche Installation ist ganz einfach: Nach Eingabe des Benutzernamens und Kennworts für den Administrator und gegebenenfalls der Zugangsdaten zur MySQL-/PostgreSQL-Datenbank erledigt OwnCloud alle restlichen Schritte selbstständig. Sofern OwnCloud auf einem (virtuellen) Server eingerichtet wird, ist die Installation sogar noch etwas einfacher: Die Anwendung steht zumindest unter Ubuntu als DEB-Paket bereit, das direkt über das grafische Synaptic oder Aptitude im Terminal eingespielt werden kann. Dabei gilt es allerdings zu beachten, dass das verfügbare Paket leider nicht dem aktuellen Versionsstand entspricht.

Bilder in den gängigen Formaten können direkt in OwnCloud betrachtet werden. (Bild: netzwelt)
Bilder in den gängigen Formaten können direkt in OwnCloud betrachtet werden. (Bild: netzwelt)

Links zum Thema

Beiträgeinsgesamt 2 Beiträge

Zitat: PogoPlug Danke für den Hinweis. Aber grundsätzlich handelt es sich in dem Vergleichs-Fall um zwei unterschiedliche Angebote. MyOwnCloud bietet dem Nutzer die...

einfacher geht's mit PogoPlug

Kommentieren