Heilung mit Strom und Ästhetik

Gadget-Globus: Das E-Pflaster zur schnelleren Heilung

Dieses elektronische Pfaster sieht nicht nur schick aus, sondern es soll auch die Wundheilung beschleunigen. "Healfast" eigne sich besonders für Diabetiker mit chronischen Wunden, teilte der Erfinder mit. 

Das E-Pflaster soll die Heilung in Stromrichtung beschleunigen. (Bild: Donn Koh, Ong Zhenqi)
Das E-Pflaster soll die Heilung in Stromrichtung beschleunigen. (Bild: Donn Koh, Ong Zhenqi)

Der Designer Donn Koh aus Singapur hat das elektronische Pflaster entwickelt. Es lasse sich mit nur einer Hand über der Wunde befestigen und wieder abziehen, auch mit ungeschickten und arthritischen Fingern. Das Produkt ist indes nicht ganz neu: Es wurde 2007 mit dem 3. Platz beim Lite-on-Preis für wissenschaftliche und technische Innovationen ausgezeichnet.

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Aussehen des Pflasters spielt bei Heilung eine Rolle

Durch das Healfast-Pflaster wird ein elektrisches Feld rund um eine Wunde gelegt. Zellen würden sich in Richtung des Stroms schneller bewegen, wodurch die Heilung beschleunigt werden soll. Das Pflaster richte sich insbesondere an Diabetiker mit nicht heilenden Wunden. 

Für den Designer spielt dabei das Aussehen des Pflasters eine besondere Rolle. Es gehe um den Moment, in dem man das Pflaster sehe und handhabe: Durch das positive und beruhigende Design ermutige "Healfast" zur regelmäßigen Anwendung, heißt es. 

Hightech für Gesundheit und Wohlbefinden

Die Elektronikindustrie ist bereits seit Langem sehr engagiert im Gesundheitsbereich: Der französische Hersteller Withings etwa hat vor Kurzem eine Health Cloud vorgestellt, über die Nutzer ihre persönlichen Daten von Withings-Produkten genauso wie von Drittanbietern abrufen können. Die Babywaage "Smart Baby Scale"  teilt das Gewicht von Säuglingen via App über Twitter und Facebook mit. Fitness-Gadgets sollen zu mehr Sport motivieren.

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