Änderungen am Programmcode gefordert

Mobilfunkanbieter NTT Docomo: Android belastet Netze zu stark

Der japanische Netzbetreiber NTT Docomo hatte zuletzt mit einem massiven Netzausfall zu kämpfen - für die Probleme verantwortlich ist dem Mobilfunkanbieter zufolge Googles Android-System. Dieses setze die Netze unnötig unter Druck. Änderungen am Programmcode seien daher notwendig.

Android steht wegen seiner Programmierung in der Kritik. (Bild: Screenshot)
Android steht wegen seiner Programmierung in der Kritik. (Bild: Screenshot)
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Einige Android-Applikationen würden alle drei bis fünf Minuten Kontrollsignale über das Netz versenden, selbst wenn sie gerade nur im Hintergrund liefen. Das sind zehnmal so viele Signale wie ein herkömmliches Feature-Phone versendet. Dies führe NTT Docomo zufolge zu einer starken Belastung für das Mobilfunknetz, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei.

Hinzu komme die wachsende Verbreitung von Smartphones und der damit verbundene Anstieg des Datentransfers. NTT Docomo fordert daher nun Änderungen von Google - unter anderem soll die Zahl der versendeten Kontrollsignale reduziert werden. Zusammen mit Google und anderen Netzbetreibern will NTT Docomo laut Reuters auch auf Android-App-Entwickler einwirken, um eine die Mobilfunknetze schonende Programmierung von Apps zu bewirken.

Google unter Druck

Der Analyst John Jackson sieht gute Chancen für NTT Docomo, die Forderungen durchzusetzen. Auch andere Netzbetreiber hätten sich zuletzt teilweise öffentlich über die starke Belastung ihres Netzes durch Android-Smartphones beschwert und würden die Auseinandersetzung zwischen Google und NTT Docomo sicherlich nun aufmerksam verfolgen - oder gleich zum Anlass nehmen, selbst Änderungen am Programmcode von Google zu verlangen.

In Deutschland hatte O2 zuletzt vermehrt mit Netzproblemem zu kämpfen. Auch diese führte der Netzbetreiber auf die starke Verbreitung von Smartphones zurück.

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Beiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Kann mich dunkel dran erinnern dass iOS laut irgendeiner Statistik wesentlich mehr datenvolumen nutzt. Quelle find ich leider Grad nicht..

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