Profilbild sagt späteres Lebensglück voraus

Studie: Warum man auf Facebook-Fotos lächeln sollte

Studie: Warum man auf Facebook-Fotos lächeln sollte Facebook-Nutzer sollten auf ihren Profilbildern lachen. Je mehr, um so besser. Wissenschaftler haben nämlich herausgefunden, dass das Lächeln auf dem Profilfoto die spätere Lebenszufriedenheit voraussagt. 

Ein glückliches Facebookbild bedeutet später mehr Lebenszufriedenheit. Und was ist mit denen, die kein Bild hochgeladen haben?(Bild: Screenshot)
Ein glückliches Facebookbild bedeutet später mehr Lebenszufriedenheit. Und was ist mit denen, die kein Bild hochgeladen haben?(Bild: Screenshot)
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In zwei Langzeitstudien haben die Psychologen Patrick Seder und Shigehiro Oishi von der Universität von Virginia gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen der Lebenszufriedenheit und der Intensität des Lächelns auf einem Facebook-Profilfoto gibt. Dazu haben sie die Fotos von Collegestudenten in ihrem ersten Jahr untersucht sowie ihre Lebenszufriedenheit dreieinhalb Jahre später, wenn sie ihren Abschluss machten. Das Foto sei eine zuverlässige Voraussage für ihr späteres Glück, wobei das Ergebnis unabhängig sei von Extrovertiertheit und Geschlecht. 

Glückliche Baseball-Spieler werden sieben Jahre älter 

Zudem fanden sie heraus, dass Studienteilnehmer, die ein intensiveres Lächeln zeigten, bessere soziale Beziehungen in ihrem ersten Semester haben. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in dem Fachjournal "Social psychological & personality science".

In der Vergangenheit hat es bereits ähnliche Studien gegeben, wie die amerikanische Seite Read Write Web berichtet. Zum Beispiel hätten Wissenschaftler herausgefunden, dass professionelle Baseball-Spieler, die auf Archivfotos intensiver lachten, sieben Jahre länger lebten.  

Extrovertiertheit bedeutet nicht Zufriedenheit

Aber nachvollziehbar sind diese Ergebnisse schon: Menschen, die intensiver lachen, sind auch zufriedener mit ihrem Leben. Dabei spielte Extrovertiertheit indes keine Rolle. Nur weil jemand extrovertiert ist, bedeutet das noch nicht, dass er zufrieden ist. 

In der Vergangenheit ist das Phänomen Facebook bereits häufiger wissenschaftlich untersucht worden. Eine Studie fand heraus, dass Facebook Menschen unglücklich macht, die immer mehr Zeit in dem sozialen Netzwerk verbringen. Diese glauben, dass andere ein besseres Leben führen als sie. Eine andere Studie besagt, dass Facebook die Intelligenz fördert

Bei wieder einer anderen Studie wurde der Einfluss des Sozialen Netzwerks auf Jugendliche untersucht. Dabei stellte sich unter anderem heraus, dass Teenager, die oft auf Facebook unterwegs sind, stärkere narzisstische Tendenzen zeigen. Aber auch positive Einflüsse wurden festgestellt. 

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