Klon mit Kuben

Im Kurztest: Qube

Sterile Testkammern, komplexe Aufbauten und die große Frage nach dem "Warum?" - Ausgangslage und Ästhetik des über Steam erhältlichen Download-Titels "Qube" erinnern deutlich an die vielfach ausgezeichnete Knobelei "Portal". Allerdings fehlt es dem Debütwerk des britischen Drei-Mann-Indie-Entwicklerteams Toxic Games an elementaren Bestandteilen. Eine Geschichte lässt sich nur erahnen, Humor sucht man vergebens, und die Aussicht auf Kuchen gibt's auch nicht. Hier wird allein um der Rätsel willen gerätselt.

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Im Kurztest: Qube - "Qube" ist ein Würfelspiel der etwas anderen Art - und nur online über Vertriebsplattformen wie Steam erhältlich. (Bild: Toxic Games)
"Qube" ist ein Würfelspiel der etwas anderen Art - und nur online über Vertriebsplattformen wie Steam erhältlich. (Bild: Toxic Games)

"Qube" ist ein etwas anderes Würfelspiel, in dem der Erfolg weniger vom Glück, sondern vielmehr von Grips und Geschick des Gamers abhängt. Mit zwei sonderbaren High-Tech-Handschuhen muss er in weiß-grauen Laboren solange bunte Kuben manipulieren, bis man das vorgegebene Ziel erreicht hat. Je nach Farbe haben die Würfel unterschiedliche Eigenschaften: Rote Exemplare etwa lassen sich beispielsweise aus Böden und Wänden herausziehen und bis auf die dreifache Länge strecken. Blaue fungieren als Trampolin, gelbe treten dagegen immer in Dreiergruppen auf und geben formidable Treppen ab. Mit lilafarbenen Schaltern lassen sich wiederum die Wände eines Raums drehen - ähnlich wie bei einem Rubik's Cube.

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Video: Qube

Der Spieler wird sachte und selbsterklärend in die Materie eingeführt - und wird auch im späteren Verlauf nicht überfordert, wenn Kugeln durch einen Parcours gelotst, Laserstrahlen umgelenkt, Würfel eingefärbt, Magnete positioniert oder Rätsel gar in völliger Dunkelheit geknackt werden müssen. Wer sich bereits erfolgreich durch die "Portal"-Spiele geknobelt hat, dürfte "Qube" im Schnelldurchgang bewältigen und nach etwa drei Stunden den überraschenden Schluss zu Gesicht bekommen. Alle anderen dürfen ein, zwei Stunden Bedenkzeit mehr einplanen...

Im Kurztest: Qube

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Fazit: Hommage an "Portal" oder Indie-Trittbrettfahrer? "Qube" ist beides und bietet für rund zehn Euro clever aufgebaute Rätsel vor interessanter Kulisse. Allerdings gibt's für nur wenige Euro mehr bereits den grandiosen Witz des bösen "Portal"-Supercomputers Glados und im Falle von "Portal 2" sogar einen knackigen Mehrspielermodus.

Datenblatt

Qube
SpielnameQube
HerstellerToxic Games
VertriebToxic Games
GenrePuzzle / Quiz
Erhältlich ab06.01.2012
Preisca. 15 Euro
EAN Code1234567890123
SchwierigkeitFür Fortgeschrittene
Alterab 6 Jahren
Multiplayernein
Sonstiges 
Bewertung Grafikbefriedigend
Bewertung Steuerunggut
Bewertung Soundbefriedigend
Bewertung Spielspassgut
Bewertung Gesamtbefriedigend
SystemPC

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