Im Beta-Test: Wunderkit unterstützt gemeinsame Projekte

Bekanntes Aussehen

Selbst wenn der Nutzer letzteren Weg geht, muss er nicht die Bestätigung seiner E-Mail-Adresse abwarten, sondern kann sofort loslegen und den Dienst einsetzen. Der holzvertäfelte Hintergrund von Wunderkit erinnert sofort an Wunderlist, auch die anderen Bedienelemente sind ganz im Stil des erfolgreichen Mutterprojekts gehalten. Eine zentrale Rolle bei der Bedienung der Anwendung nimmt die Seitenleiste ein, in der die Nutzer für jedes neue Projekt, das sie auf Wunderkit bearbeiten wollen, einen sogenannten Workspace anlegen müssen. Workspaces können entweder privater oder geschäftlicher Natur sein und zum Beispiel alle Aufgaben aufnehmen, die man für die Planung des nächsten Sommerurlaubs noch zu erledigen hat.

Sehr praktisch ist, dass beim Erstellen eines neuen Workspace nicht nur dessen Titel, sondern ebenso eine passende Beschreibung und ein Bild erfasst werden können. Das erleichtert es erheblich, mehrere Projekte gleichzeitig zu verwalten, ohne die Übersicht zu verlieren. Nach dem Öffnen eines bestimmten Workspaces präsentiert die Wunderkit-Beta dem Anwender drei Bereiche, in denen sich die ganze Arbeit abspielt: In den Notizen kann er wie gewohnt seine Ideen und Gedanken festhalten oder diese gleich unter Aufgaben in ein bestimmtes Ziel umformulieren - das kennen die Nutzer weitgehend schon von Wunderlist. Wirklich neu ist jedoch das sogenannte Wunderkit Dashboard: Dort kann jeder Nutzer neue Meldungen hinterlassen.

In Wunderkit werden Projekte in Arbeitsbereichen (Workspaces) untergliedert. (Bild: Screenshot)
In Wunderkit werden Projekte in Arbeitsbereiche (Workspaces) untergliedert. (Bild: Screenshot)

Freunde in Wunderkit

Die Antwort auf die Frage "What are you up to?" ähnelt grundsätzlich der Idee sozialer Netzwerke, wo Nutzer über ihre eigene und fremde Profil-Seiten kommunizieren. Wunderkit erlaubt es mit diesem neuen Werkzeug, Diskussionen über Aufgaben direkt in der Anwendung zu führen, anstatt sich zum Beispiel per E-Mail auszutauschen. Jede Meldung, die auf Wunderkit abgesetzt wird, ist standardmäßig privat - es sei denn, der Nutzer kennzeichnet sie als öffentlich, sodass sie andere Mitglieder des gerade ausgewählten Workspaces ebenfalls betrachten können. Apropos Freunde: Sie können entweder per Facebook, Twitter oder E-Mail zu einem Projekt eingeladen werden. Über den Einladungsreiter ist es möglich, jederzeit die Personen zu verwalten, die Zugriff auf einen Workspace haben. Ein Ausschluss ist jederzeit problemlos möglich.

Nutzer können Personen zu einem Workspace per Facebook der Twitter einladen. (Bild: Screenshot)
Nutzer können Personen zu einem Workspace per Facebook oder Twitter einladen. (Bild: Screenshot)

Fazit

Im netzwelt-Test konnten keine gravierenden Fehler in Wunderkit festgestellt werden. Die Entwickler haben also wie gewohnt solide Arbeit geleistet, auch wenn bisher noch die Übersetzung auf Deutsch fehlt. Sofern die Anwendung auf Dauer kostenlos bleibt, könnte sich Wunderkit von der einfachen Alternative zu Wunderlist zu einer wichtigen Plattform für die gemeinsame Arbeit an Projekten jeglicher Art entwickeln.

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