Lieblingssongs per Browser, Desktop-Player oder mobil

Musikstreaming: Kostenpflichtige Angebote im Überblick

Musik von überall abrufen: Dank mobiler Unterstützung zeigen sich Streaming-Dienste äußerst vielseitig. Selbst ohne Internetzugang ist der Zugriff auf Lieblingssongs bei einigen Anbietern möglich. Die wichtigsten kostenpflichtigen Angebote zeigt netzwelt im Überblick.

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Im Gegensatz zu den klassischen Download-Portalen bieten die Dienstleister einige Vorteile: Dank der Datenbanken mit Millionen von Titeln ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch das neue Album der Lieblingsband abrufbar ist, ohne dafür zur Kasse gebeten zu werden. 

Verzichten muss man dafür auf den Besitz des Albums: Die Anbieter stellen die Stücke nur im Streaming-Verfahren zur Verfügung. Immerhin ist dafür bei den meisten Plattformen noch nicht einmal ein Internetzugang zwingend notwending: Hat der Nutzer Titel oder Alben in sein Archiv überführt, ermöglichen viele Dienste die Synchronisierung mit mobilen Apps oder mit dem Webbrowser zur Offline-Nutzung. Für diesen Extra-Service werden dann allerdings um die zehn Euro fällig. Die herkömmliche Nutzung via Webbrowser lassen sich die Plattformen mit Preisen zwischen vier und fünf Euro pro Monat bezahlen.

Der Vollzugriff auf die Datenbank via PC und Mac ist allein bei Simfy kostenlos. Dafür muss man aber Werbeeinblendungen in Kauf nehmen. Viele Anbieter gewähren eine Testperiode, um den Dienst auszuprobieren. Aber Vorsicht: Der Probezugang endet häufig nicht automatisch, sondern muss extra gekündigt werden. Sonst landet der Nutzer schnell in einem kostenpflichtigen Abonnement, wobei jedoch meist eine rasche Kündigung möglich ist.

Juke: Dienst der Media Saturn-Gruppe

Anfang September öffnete der Musikstreaming-Service Juke seine Pforten, ein Dienst der Media Saturn-Gruppe. Das Angebot ist kostenpflichtig, allerdings kann der Nutzer den Service zwei Wochen lang testen. Eine Kündigung ist nicht vonnöten - das Abo endet automatisch. 

Übersichtlich: Webbrowser-Interface von Juke. (Bild: Screenshot)
Übersichtlich: Webbrowser-Interface von Juke. (Bild: Screenshot)

Entscheidet man sich für ein reguläres Abo, werden rund zehn Euro pro Monat fällig. Alternativ zahlt der Nutzer für drei Monate 29,50 Euro, für sechs Monate 58,00 Euro. Die Laufzeit richtet sich nach der jeweiligen Abo-Laufzeit, bei nicht fristgerechter Kündigung (14 Tage) verlängert sich der Dienst um die ausgewählte Laufzeit. Der Anbieter verlangt eine Bezahlung per Kreditkarte.

Bei Juke stehen insgesamt rund 15 Millionen Songs zur Auswahl, damit liegt der Anbieter im Vergleich zu anderen Musikstreaming-Diensten auf einem der Top-Plätze. Die Bitrate ist nach Angaben von Juke gerät- und situtationsabhängig und reicht bei Geräten im Heimnetzwerk bis 192 Kilobit pro Sekunde.

Die Bedienung erfolgt über den Webplayer oder alternativ per Smartphone-App für das iPhone oder Android-Gerät. Mit den mobilen Miniprogrammen kann der Nutzer auch offline auf seine Abspiellisten zugreifen, auch im Test-Abo. Juke unterstützt zudem das Streaming via Sonos-Audiosystem und per Apple AirPlay. Ein Desktop-Player steht nicht zur Verfügung, Apps für andere Betriebssysteme fehlen bisher ebenso.


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