Sie sind hier:
 

Hintergrund: Wer ist eigentlich Kim Schmitz? Der Mann im Hintergrund von Megaupload

SHARES

Kim Schmitz gerät durch sein Projekt Megaupload nicht zum ersten Mal in die Mühlen der Justiz. Schon während des Dotcom-Hypes ist er als Person und durch seine Geschäfte bereits mehrfach aufgefallen.

Mit der Schließung von Megaupload rückt eine Person wieder ins Rampenlicht, die über Jahre eher im Verborgenen agiert hat: Kim Schmitz, der heute den Namen "Dotcom" führt, ist eine der umstrittensten Persönlichkeiten der Filesharing-Szene. Netzwelt wirft einen Blick hinter die schillernde Fassade.

Netzwelt gibt einen kurzen Überblick über das bewegte Leben von Kim Schmitz.

Mit der Schließung von Megaupload ist dem FBI ein spektakulärer Schlag gegen die Filesharing-Szene gelungen, in deren Zentrum offenbar der schillernde IT-Unternehmer Kim Schmitz stand. Die Person, die sich seit einiger Zeit Dotcom nennt, ist schon mehrfach wegen ungewöhnlicher Geschäfte aufgefallen.

Karriere als "Hacker"

Noch bevor sich das Internet in der breiten Öffentlichkeit durchsetzen konnte, hat sich Kim Schmitz mit dem neuen Medium beschäftigt - und von Beginn an die rechtlichen Genzen des globalen Netzwerks ausgetestet. Nach übereinstimmenden Berichten gehörte Schmitz damals zu einem kleinen Kreis von Personen, die über sogenannte Mailboxen urheberrechtlich geschütztes Material illegal getauscht haben. Seinen ersten Auftritt im Fernsehen hatte Schmitz im WDR-Magazin Monitor, das ihn als "profilierten Hacker" vorgestellt hat.

Data Protect GmbH

Seine damaligen Aktivitäten im IT-Bereich brachten Schmitz die erste Verurteilung ein: 1998 wurde er wegen Computerbetrugs und anderer Delikte zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Offenbar hat die erste Strafe Wirkung gezeigt, da Kim Schmitz anschließend relativ seriöse Bahnen einschlug: Das Unternehmen "Data Protect Consulting GmbH" war wirtschaftlich durchaus erfolgreich, sodass Schmitz es später sogar an den TÜV Rheinland verkaufen konnte. Schmitz blieb als Minderheitsgesellschafter an Bord. Unter anderem der Zusammenbruch der New Economy sorgte dafür, dass die Firma schon 2002 wieder Insolvenz musste.

Diesen Artikel weiterempfehlen

SHARES
Das könnte dich auch interessieren
Kommentare zu diesem Artikel

Unsere Kommentare werden moderiert. Verdächtige Links, die wir als Spam einstufen, werden kommentarlos gelöscht. Zudem behalten wir uns vor IP-Adressen von Pseudo-SEOs und Crowd-Agenturen zu speichern und intern für böse Zwecke weiterzuverwenden.
Infos zum Artikel
Autor
Markus Franz
Datum
Kontakt
Leserbrief
Kommentare
Alle anzeigen
Seiten
Dieser Artikel enthält die folgenden Schlagworte.
Anzeige
netzwelt Newsletter

Immer gut informiert mit unserem Newsletter! Der Versand erfolgt am Dienstag, Donnerstag und Samstag vormittags.

Powered by
DSL- & LTE-Speedtest Teste Deine DSL- oder LTE-Geschwindigkeit
Der große Android-Update-Fahrplan Nie mehr ein Android-Update verpassen
Gratis Software Acht kostenlose Vollversionen
Störungsmelder Prüfe hier, ob eine Webseite down ist
Fußball live - Alle Spiele & Infos Alle Fußball Partien im Überblick
  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
netzwelt newsletter
netzwelt folgen
netzwelt hosted by