Leichtere Bedienung und Sprachsteuerung geplant

Ubuntu 12.04: Schnellzugriff dank "Head-up-Display"

Canonical hat für Programme, die das globale Unity-Menü unterstützen, eine neue Idee umgesetzt: Das sogenannte Head-up-Display ermöglicht es, schneller die gewünschte Funktion zu finden, als es mit dem regulären Menü möglich wäre. Sogar eine Sprachsteuerung haben die Entwickler in Aussicht gestellt.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Suche für das Menü
  2. 2Einfache Bedienung
  3. 3Fazit
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In knapp vier Monaten steht eine neue Version des Betriebssystems Ubuntu an. Obwohl schon erste Details zu Ubuntu 12.04 alias Precise Pangolin bekannt sind, wurde erst jetzt eine der wichtigsten Neuerungen bekanntgegeben: Unity soll ein zentrales Anwendungsmenü, genannt Ubuntu Head-up-Display, erhalten.

Suche für das Menü

Der Begriff "Head-up-Display" (kurz HUD) ist bewusst gewählt, da die neue Funktion ein zusätzliches Fenster über jede gerade geöffnete Anwendung legt. Das Head-up-Display hat es faustdick hinter den Ohren: Nutzer können in ihm einen beliebigen Begriff eingeben, nach dem dann das gesamte Menü der aktiven Anwendung durchsucht wird. Sucht der Anwender zum Beispiel nach Speichern, zeigt ihm Unity HUD sowohl den normalen Speichern-Dialog als auch eine Verknüpfung zu "Speichern unter" und alle anderen Export-Funktionen - egal, wie tief sie sich im Programm versteckt haben sollten.

Ein Klick auf ein Suchergebnis entspricht einem normalen Klick auf den gewünschten Menüeintrag. Laut Informationen des Ubuntu-Förderers Mark Shuttleworth soll Unity Head-up-Display mit jeder Anwendung zurechtkommen, die das globale Unity-Menü unterstützt - egal, ob sie auf den Technologien Qt oder Gtk aufgebaut wurde. Das gesamte Menü wird von Unity HUD automatisch für die Suche indiziert, ohne dass Nutzer eingreifen müssen. Auf Wunsch soll sich Head-up-Display auch global abschalten lassen.

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