Adobe gibt öffentliche Beta-Version von Lightroom 4 frei

Adobe: Einfache Video-Bearbeitung im neuen Lightroom 4

Adobe Lightroom ist eines der beliebtesten Programme, um große Mengen Fotos zuverlässig zu verwalten. Nachdem die Version 3 schon einige Jahre auf dem Buckel hat, steht bald die Aktualisierung auf die nächste Ausgabe an. Sie kann GPS-Tags auswerten, Videos bearbeiten und bringt viele neue Werkzeuge mit.

Adobe hat Lightroom 4 kürzlich als öffentliche Beta-Version bereitgestellt. (Bild: Screenshot/Adobe)
Adobe hat Lightroom 4 kürzlich als öffentliche Beta-Version bereitgestellt. (Bild: Screenshot/Adobe)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Lightroom 4 Beta
  2. 2Ausreichend RAM
  3. 3Ortsinformationen und Karten
  4. 4Import von Videos
  5. 5Fazit
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Adobe ist der unangefochtene Marktführer im Bereich Bildbearbeitung: Das Spitzenprodukt Photoshop kann aus einem langweiligen Urlaubsfoto ein spektakuläres Werk machen, wenn sich der Anwender richtig damit auskennt. Ist das nicht der Fall, genügt für einfache Zwecke meist auch schon Adobe Lightroom.

Lightroom 4 Beta

Nachdem Adobe Lightroom 3 ein größeres Update in Form von Version 3.5 spendiert hat, steht nun endlich die sehnsüchtig erwartete große Aktualisierung an: Lightroom 4 dürfte noch im ersten Quartal erscheinen, schon heute können interessierte Nutzer aber die Beta-Fassung kostenlos herunterladen. Dabei sollten sie beachten, dass mit Lightroom 4 die Unterstützung für Windows XP aufgegeben wird - die neue Version ist ausdrücklich nur unter Vista und Windows 7 lauffähig. Dafür verspricht Adobe, dass die Beta-Fassung parallel zu Lightroom 1/2/3 installiert werden kann, ohne dass sich die Varianten gegenseitig stören.

Ausreichend RAM

Die von Adobe genannten Hardware-Anforderungen dürften die meisten Computer ohne Schwierigkeiten erfüllen: Ein Bildschirm mit 1.024 mal 768 Bildpunkten gehört praktisch zu jedem PC, ebenso wie ein DVD-Laufwerk (nur für die Installation des endgültigen Box-Produkts nötig) und ein Internet-Anschluss. Schwierig dürfte für eine Minderheit der Anwender lediglich die Empfehlung werden, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher (besser drei oder vier Gigabyte für große Bibliotheken) bereitzustellen. Im Kurztest fühlte sich Lightroom 4 auf Windows 7 bei einem Gigabyte Arbeitsspeicher tatsächlich träger als sein Vorgänger an.

Auch die Werkzeuge für die Foto-Bearbeitung wurden optimiert. (Bild: Screenshot/Adobe)
Adobe Lightroom 4 bietet eine ganze Reihe spannender Neuerungen. (Bild: Screenshot/Adobe)

Ortsinformationen und Karten

Adobe führt mit Adobe Lightroom 4 einige neue Funktionen ein, welche bei der Konkurrenz längst üblich sind. Eine der auffälligsten Neuerungen ist die Auswertung von Geo-Tags: Sofern in den EXIF-Angaben gespeichert ist, wo ein Bild aufgenommen wurde, kann der Benutzer es über die Suchfunktion anhand seines Ortes finden - oder einfach auf einer Karte ansehen. Mit sogenannten Tracklogs können fehlende GPS-Tags ergänzt werden, wenn Bilder vor und nach einer Aufnahme Rückschlüsse auf nicht hinterlegte EXIF-Daten zulassen. Das erspart Nutzern die aufwendige manuelle Ortseingabe bei jedem Bild.

Import von Videos

Der wichtigste Grund, von Lightroom 3.x auf die kommende Version 4 zu wechseln, ist aber ein anderer: Das Programm kann erstmals auch Videos vernünftig verwalten und sogar einfache Änderungen daran vornehmen. Nutzer können dabei auf ähnliche Werkzeuge zur Anpassung von Kontrast, Helligkeit und Co. zurückgreifen, die sie schon von der Arbeit mit Fotos in Lightroom kennen. Wer im Hauptfenster der Applikation ein Video abspielt, kann bei dieser Gelegenheit die Vorschaugrafik anpassen, die für das jeweilige Objekt in der Mediathek gilt. Lightroom 4 unterstützt alle wichtigen Dateitypen, zum Beispiel auch Sonys DSLR-Format.

Adobe Lightroom kann in Version 4 auch Videos abspielen und bearbeiten. (Bild: Screenshot/Adobe)
Adobe Lightroom kann in Version 4 auch Videos abspielen und bearbeiten. (Bild: Screenshot/Adobe)

Fazit

Adobe Lightroom war früher das digitale Gegenstück zur Dunkelkammer, in der Fotografen ihre Aufnahmen entwickelt haben. Spätestens mit Lightroom 4 mausert sich die Software aber zu einer Art Mini-Photoshop, das starke Ähnlichkeiten zu Apple Aperture und anderen Programmen aufweist. Eine vollständige Übersicht aller Neuerungen neben Geo-Tags und dem Video-Support liefert Adobe in den Release Notes.

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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Videoproduktion hier.

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