Flugroboter für Fotografen
Crowdfunding-Perlen: eye3-Drohne bringt Kameras zum Schweben
Diese Drohne ist für professionelle Foto- und Filmaufnahmen gedacht: eye3 kann bis zu elf Kilogramm Gesamtgewicht tragen und ist ab 999 US-Dollar im Bausatz bei Kickstarter erhältlich. Verglichen mit den Kosten für einen gecharterten Helikopter ist das wenig. Die Initiatoren der Crowdfunding-Aktion sprechen von einer erstaunlichen Komplexität und Sicherheit.

Die Initiatorin, Kellie Sigler, ist Programmierin, ihr Mann Roboteringenieur. Gemeinsam haben sie jahrelang an der Entwicklung von eye3 gearbeitet. Ein Film zeigt ihre Versuche mit der Drohne und lässt auch Misserfolge nicht aus. Inzwischen sei eye3 stabil, fernsteuerbar und präzise, heißt es.
Filmemacher, Journalisten, Wissenschaftler und Hobbyfotografen könnten davon profitieren. Als interessantes Beispiel wird etwa eine Demonstration in Moskau gezeigt. Dort habe eine Nachrichtenagentur eine Drohne zum Fotografieren eingesetzt - allerdings wurde der Roboter für ein UFO gehalten.
Für die Hardware von eye3 seien hochqualitative Komponenten verwendet worden, damit keiner der Umherstehenden und auch nicht die meist teueren Kameras beschädigt werden. Eye3 bestehe unter anderem aus Fiberglas und wiege 500 Gramm.
Kann mit zwei defekten Propellern landen
Aus Sicherheitsgründen verfügt der Roboter über sechs Propeller und kann zur Not mit nur vier Rotoren landen. Der fliegende Roboter verfügt über einen Autopilot, der sich über die Opensource-Plattform APM2 steuern lässt. Die Software werde ständig verbessert, teilen die Anbieter mit. Der Antriebskraft des Motors beträgt fast drei PS und kann fast elf Kilogramm tragen.
Bei dem Kickstarter-Projekt sind bislang 13.150 US-Dollar zusammengekommen, Ziel sind 25.000 US-Dollar. Die Aktion läuft noch 30 Tage. Auslieferung ist nach Angaben der Initiatoren im April.
