Nicht mehr nur zum Telefonieren

Frei Sprechen: Sechs Bluetooth-Headsets im Test

Bluetooth-Headsets sind schon lange nicht mehr nur zum Telefonieren da. Neue Modelle können Musik wiedergeben und sogar neue Statusmeldungen auf Facebook posten. Doch nicht alle Zusatzfunktionen stellten sich im Test als sinnvoll heraus. Erfahren Sie im Vergleichstest, welche Funktionen wirklich etwas taugen.

Bluetooth Headsets: Bluetooth-Headsets gibt es in den unterschiedlichsten Designs und Ausstattungen. Manche Geräte eignen sich dabei nicht nur zum Telefonieren, sondern auch für die Wiedergabe von Multimediainhalten. Einige besitzen sogar ergänzende Smartphone-Apps, die nützliche Zusatzfunktionen bringen sollen. Zum Video: Bluetooth Headsets

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Hama MyVoice 312
  2. 2Jabra Easyvoice
  3. 3Plantronics Marque M155
  4. 4Jawbone Icon
  5. 5Jabra Stone2
  6. 6Sennheiser VMX 200
  7. 7Fazit
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Hama MyVoice 312

Das MyVoice 312 ist das günstigste Produkt der Testreihe. Hersteller Hama gibt eine unverbindliche Preisempfehlung von 19,99 Euro heraus. Für dieses Geld bekommt der Nutzer allerdings auch nicht viel. Multimediafunktionen sind nicht zu finden, genauso wenig wie eine integrierte Sprachsteuerung. Sind solche Gimmicks für den Preis auch nicht unbedingt zu erwarten, wäre ein Lautstärkeregler doch im Rahmen des Möglichen gewesen. Einen solchen sucht der Nutzer jedoch ebenfalls vergebens.

Positiv zu bewerten ist die maximale Gesprächszeit von sechs Stunden, die der Akku des Geräts bei Vollladung gewährleisten soll. Damit ist die Liste der Vorteile jedoch bereits zu Ende. Das Gerät sitzt schlecht im Ohr, der Halterungsbügel ist minderwertig verarbeitet und die Sprachqualität lässt zu wünschen übrig. Stimmen klingen generell über das Headset dumpf und sind bei Straßenlärm praktisch nicht zu verstehen. Durch den fehlenden Lautstärkeregler ist es zudem nur über den Umweg über das Handy selbst möglich, den Gesprächspartner lauter zu stellen - umständlich. 

Wer um jeden Preis auf höhere Ausgaben verzichten will, erhält mit dem Hama MyVoice 312 ein Bluetooth-Headset mit dem sich zumindest telefonieren lässt - vorausgesetzt das Umfeld ist leise genug.

Hama MyVoice 312

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Hama MyVoice 312 - Das MyVoice konnte im Test leider kaum überzeugen. (Bild: netzwelt)
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Das MyVoice konnte im Test leider kaum überzeugen. (Bild: netzwelt)

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Hama MyVoice 312 - Für knapp 20 Euro kann man nicht viel Zubehör erwarten. Einen vernünftigen Ohrbügel allerdings schon. (Bild: netzwelt)
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Für knapp 20 Euro kann man nicht viel Zubehör erwarten. Einen vernünftigen Ohrbügel allerdings schon. (Bild: netzwelt)

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Hama MyVoice 312 - Einen Lautstärkeregler sucht der Nutzer vergebens. (Bild: netzwelt)
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Einen Lautstärkeregler sucht der Nutzer vergebens. (Bild: netzwelt)

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Hama MyVoice 312 - Über USB-Kabel lässt sich das Headset aufladen. (Bild: netzwelt)
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Über USB-Kabel lässt sich das Headset aufladen. (Bild: netzwelt)


Jabra Easyvoice

Das Easyvoice von Hersteller Jabra liegt mit 39,99 Euro im preislichen Mittelfeld der Testreihe. Neben den Standardfunktionen wie Rufannahme und -ablehnung via Headset ist es möglich, mehr als ein Bluetooth-fähiges Gerät mit dem Headset zu verbinden. Beides funktionierte im Test ohne Verbindungsschwierigkeiten. Auch die Bedienung per Knopf - das Gerät verfügt über keine integrierte Sprachsteuerung - gelingt ohne Verzögerungen.

Die Sprachqualität des Modells ist zwar um einiges besser als beim Hama MyVoice, dennoch wirkten die Stimmen auf beiden Seiten der Leitung blechern und der über das Headset-Sprechende etwas leise. Die Filterung der Hintergrundgeräusche an einer Straße gelang zudem nur ungenügend. Jabra zufolge verfügt das Headset über einen automatischen Lautstärkeregler, der sich an den hintergründigen Lärm anpasst. Auch diese Funktion enttäuschte im Test.

Darüber hinaus erwies sich der Tragekomfort des Easyvoice als mangelhaft. Schon nach kurzer Zeit schmerzte der sehr dünne und harte Bügel hinter dem Ohr. Im Lieferumfang sind zudem keine alternativen Ohrhörer-Aufsetzer enthalten, die einen individuellen Tragekomfort ermöglichen würden. 

Mit dem Jabra Easyvoice können Nutzer freihändig bei einer maximalen Gesprächszeit von sechs Stunden telefonieren. Durch den unzureichenden Tragekomfort und die mangelhafte Geräuschfilterungstechnik empfiehlt sich das Gerät jedoch nur für Personen, die wissen, dass sie das Headset nur kurz und in relativ ruhigen Umgebungen verwenden wollen.

Jabra Easyvoice

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Jabra Easyvoice - Das Jabra Easyvoice enthält im Lieferumfang unter anderem einen AC- und KfZ-Adapter. (Bild: netzwelt)
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Das Jabra Easyvoice enthält im Lieferumfang unter anderem einen AC- und KfZ-Adapter. (Bild: netzwelt)

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Jabra Easyvoice - Der Ohrbügel ist sehr unbequem. (Bild: netzwelt)
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Der Ohrbügel ist sehr unbequem. (Bild: netzwelt)

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Jabra Easyvoice - Die Sprachsteuerung des Modells ist nicht zu gebrauchen. (Bild: netzwelt)
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Die Sprachsteuerung des Modells ist nicht zu gebrauchen. (Bild: netzwelt)

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Jabra Easyvoice - Der Tragekomfort des Easyvoice ist mangelhaft. (Bild: netzwelt)
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Der Tragekomfort des Easyvoice ist mangelhaft. (Bild: netzwelt)

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Jabra Easyvoice - Bei sechs Stunden liegt die maximale Gesprächsdauer des Geräts. (Bild: netzwelt)
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Bei sechs Stunden liegt die maximale Gesprächsdauer des Geräts. (Bild: netzwelt)


Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge

hmm, es ist mir nicht ganz klar, wie man 6 Headsets unterschiedlichen Preises miteinander vergleichen kann, natürlich ist ein 40€ Gerät nicht so gut wie ein 99€ Gerät. Meinem Vorgänger, welcher sagte es fehlt...

Zitat: ... Plantronics ... Danke für den Hinweis und die eigene Meinung. Von Plantronics hatten wir in dem Fall ja bereits das Marque M155 im Test, ein weiteres Objekt des...

Ein Bluetooth-Headset, welches meiner Ansicht nach in diesem Test leider gefehlt hat und welches vom Design her deutlich weniger "dick aufträgt" als die getesteten ist das Plantronics Discovery 975. Ich nutze...

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