Bis zu 200 US-Dollar günstiger
AMD Ultrathin: Chip-Hersteller will Intels Ultrabooks Konkurrenz machen
Der Chiphersteller AMD will mit "Ultrathin" eine neue Kategorie von Subnotebooks ins Leben rufen. Die Geräte sollen auf dem AMD Trinity-Chip aufbauen und mit den auf Chips des Konkurrenten Intel basierenden Ultrabooks konkurrieren - im Vergleich sollen die Modelle mit AMD-Prozessor 100 bis 200 US-Dollar günstiger sein.

Erste Ultrathin-Modelle kommen dem Branchendienst Digitimes zufolge von HP, Asus und Acer, die allesamt bereits entsprechende Bauteile bei AMD bestellt haben sollen. Insgesamt rechnet Digitimes mit 20 AMD-Ultrathin-Notebooks noch in diesem Jahr. Einen Performanceschub oder innovative neue Funktionen gegenüber Intels Ultrabooks dürfen Nutzer von den Geräten laut Digitimes aber nicht erwarten. AMD wolle sich allein über den Preis von Intel absetzen.
Auch Intel will Kosten senken
Intel selbst ist aktuell darum bemüht, die Preise für Ultrabooks zu senken. Derzeit kosten die Geräte zumeist über 1.000 US-Dollar und sind damit nur bedingt Massenmarkt-tauglich. Dank des neuen Chipsatzes Ivy Bridge sollen die Preise aber auf bis zu 799 US-Dollar fallen. Durch die AMD-Konkurrenz könnte sich der Preisverfall nochmals beschleunigen, glauben Brancheninsider.
Dass ein Markt für Ultrabooks vorhanden ist, zeigte die gerade zu Ende gegangene Consumer Electronics Show (CES 2012) in Las Vegas. Nahezu alle großen Computer-Hersteller stellten hier mindestens ein Modell vor, weitere sind für die zweite Jahreshälfte geplant - eine Übersicht finden Sie auf netzwelt. Insgesamt rechnet Digitimes für 2012 mit 75 Ultrabook-Modellen. Vorbild für die Intel Ultrabooks und AMD Ultrathins ist Apples MacBook Air, das eine schlanke Bauweise mit leistungsstarker Hardware vereint.
