Praktisches Werkzeug sortiert Desktop-Symbole in Gruppen

Fences im Test: Mehr Ordnung für den Windows-Desktop

Fences ist ein nützliches Werkzeug, das die tägliche Arbeit mit dem PC erheblich vereinfacht: Es kann Dutzende Symbole auf dem Desktop in übersichtliche Gruppen zusammenfassen - egal, ob es sich dabei um Programme, Dateien oder Ordner handelt. Netzwelt stellt das praktische Windows-Werkzeug vor.

Fences gruppiert Symbole in transparente Bereiche. (Bild: Stardock)
Fences gruppiert Symbole in transparente Bereiche. (Bild: Stardock)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Einfache Bedienung
  2. 2Programme ablegen
  3. 3Fazit
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Obwohl sich das Aussehen von Windows immer wieder grundlegend verändert hat, ist seit der ersten Version der Desktop erhalten geblieben. Erst mit dem kommenden Windows 8 wird das Konzept des digitalen Schreibtisch ein wenig angekratzt, da Benutzer dann primär mit der Metro-Oberfläche arbeiten sollen.

Einfache Bedienung

Fences ist derzeit in Version 1.0 erhältlich, die bereits Mitte 2010 erschienen ist und Windows XP, Vista sowie Windows 7 unterstützt - egal, ob es sich um die 32- oder 64-Bit-Variante handelt. Die kostenlose Standard-Version ist mit knapp zehn Megabyte so klein, dass sie selbst über eine langsame Internetverbindung heruntergeladen werden kann. Die Installation der Anwendung erfordert keine besondere Erklärung und ist in wenigen Minuten abgeschlossen. Je nach eingesetzter Windows-Version kann es vorkommen, dass der Rechner erst manuell neu gestartet werden muss, bevor Fences 1.0 vollständig genutzt werden kann.

Die Bedienung der Anwendung ist kinderleicht: Mit Hilfe von Fences können Nutzer abgegrenzte Bereiche auf ihrem Desktop erstellen, die den eingestellten Hintergrund aufgrund ihrer Transparenz weiter durchblicken lassen. In jedem "Fence" können beliebig viele Verknüpfungen zu Programmen, Dateien und Ordnern abgelegt werden, die zum Beispiel einem bestimmten Projekt zuzuordnen sind. Fences 1.0 unterstützt die Vergabe von Titeln, sodass die frisch erstellen Bereiche genau unterschieden werden können. Durch das doppelte Klicken auf den Desktop blendet die Software alle Symbole aus und später auch wieder ein.

Programme ablegen

Einige Funktionen der Anwendung stehen leider nur zur Verfügung, wenn Nutzer sich für den Kauf von Fences Pro entscheiden. Es kostet derzeit 19,99 US-Dollar, was nach dem aktuellen Wechselkurs etwa 15,50 Euro entspricht. Für diesen Preis erhalten Anwender dann einige weitere praktische Möglichkeiten: Zum Beispiel kann ein bestimmter Bereich festlegt werden, in dem standardmäßig alle neuen Symbole landen, die etwa bei der Installation eines neuen Programms sonst quer über den ganzen Desktop verstreut würden.

Fences ist auch in einer kostenpflichtigen Pro-Version erhältlich. (Bild: Stardock)
Fences ist auch in einer kostenpflichtigen Pro-Version erhältlich. (Bild: Stardock)

Die Automatisierung der Fences geht noch weiter: So können die Nutzer auch Bereiche definieren, die zum Beispiel alle kürzlich geänderten Word-Dokumente oder alle Weblinks aufnehmen. Wer bei der Anordnung seiner Symbole einen Fehler macht, kann sich über die Backup-Funktion in Fences Standard und Fences Pro freuen: Mit ihr ist es ein Kinderspiel, den früheren Zustand des Desktops wiederherzustellen. Die Entwickler haben außerdem versprochen, das in einer zukünftigen Version der Anwendung das Design eines Fences anpassbar sein soll. Ob Bestandskunden das Update kostenlos erhalten, ist aber nicht klar.

Fazit

Fences ist ein Werkzeug, das auf keinem Windows-System fehlen sollte - insbesondere, wenn Anwender den Desktop dazu benutzen, ihre wichtigsten Programme und Dateien abzulegen, und leicht die Übersicht verlieren. Ob sich der Kauf der Pro-Version lohnt, muss jeder Nutzer letztendlich selbst entscheiden.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu System Utilities hier.

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