Neuer Anbieter von Domains im Intensiv-Test

Getestet: Private Domain-Registrierung beim US-Anbieter Hover

Ein Mitarbeiter des Wikipedia-Gründers Jimmy Wales hat kürzlich öffentlich auf Twitter Interesse bekundet, einige Domains der Firma Wikia von GoDaddy zu Hover zu wechseln. Immer mehr Kunden weltweit wechseln zu Hover, das mit günstigen Tarifen und solidem Service gegen die Konkurrenz punkten will.

Netzwelt nimmt den US-Anbieter Hover unter die Lupe. (Bild: Tucows Inc.)
Netzwelt nimmt den US-Anbieter Hover unter die Lupe. (Bild: Tucows Inc.)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1SOPA und PIPA
  2. 2Günstiger Preis
  3. 3Die Bestellung
  4. 4Kundenmenü
  5. 5Mail und DNS
  6. 6Der Support
  7. 7Fazit
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GoDaddy führt bis heute die Rangliste der weltweit größten Hosting-Anbieter an: Kein Unternehmen hat mehr Domains registriert als der Konzern aus dem US-Bundesstaat Arizona. Allerdings wandern täglich Tausende Menschen zum Konkurrenten Hover ab, obwohl dieser überhaupt kein Hosting im Angebot hat.

SOPA und PIPA

Für die Abwanderung gibt es mehrere Gründe: So steht der Marktführer in den USA im Moment verstärkt in der Kritik, weil er die beiden Gesetztes-Initiativen SOPA und PIPA zunächst unterstützt hat, während Tucows - die Mutter von Hover - von Anfang an gegen die Vorhaben war. Außerdem hat sich GoDaddy bis heute zu einem Gemischtwarenladen entwickelt, der seine Nutzer oftmals zu unbeabsichtigten Tarif-Upgrades verleitet. Hover dagegen konzentriert sich ganz auf ein einziges Produkt: Die Bestellung und Verwaltung von Domains, auf Wunsch in Verbindung mit bis zu zehn E-Mail-Adressen.

Selbst die Firma von Jimmy Wales möchte von GoDaddy zu Hover wechseln. (Bild: Screenshot)
Selbst die Firma von Jimmy Wales möchte von GoDaddy zu Hover wechseln. (Bild: Screenshot)

Günstiger Preis

Für hiesige Kunden lohnt es sich durchaus, bei Hover eine Domain zu erwerben: So bietet der US-Dienstleister eine .com-Adresse für 15 Dollar jährlich an, mit den permanent gültigen Rabatt-Aktionen sinkt der Preis auf 13,50 Dollar. Das entspricht beim aktuellen Wechselkurs etwa 10,50 Euro, während der Anbieter United Domains aus Starnberg für eine .com-Domain jährlich 15 Euro verlangt. Der Unterschied ist bei anderen Top-Level-Domains noch größer: United Domains berechnet für .eu-Domains 29 Euro und .biz-Adressen stolze 39 Euro, während diese bei Hover ebenfalls für 15 US-Dollar angeboten werden. Allerdings ist bei Hover die Auswahl noch deutlich geringer: Es werden 17 TLDs angeboten, bei United Domains sind es mehr als 100.

Die meisten Domains sind bei Hover günstiger als bei hiesigen Anbietern. (Bild: Screenshot)
Die meisten Domains sind bei Hover günstiger als bei hiesigen Anbietern. (Bild: Screenshot)

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Genau genommen sind es sogar 270 Endungen, die wir im Angebot haben. Zudem nehmen wir für rund 30 neue Top-Level-Domains (nTLDs) wie .web, .shop oder .bayern unverbindliche Voreservierungen entgegen. Holger...

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