6,7 Millimeter
Dünn und wasserfest: Fujitsu Arrows F07D im Kurztest
Motorola präsentierte mit dem Defy 2010 erstmals ein robustes Smartphone und löste damit einen Trend aus: Die Konkurrenz von Sony und Samsung legte nach. Das Problem: Mit Gehäusetiefen von bis zu 16,5 Millimetern sind die robusten Smartphones bislang richtig dicke Brocken - ganz anders das auf der CES gezeigte Fujitsu Arrows F07D. Das Smartphone ist kratz- und wasserfest und dennoch gerade einmal 6,7 Millimeter dick.

Inhaltsverzeichnis
- 1Keine Outdoor-Ausstattung
- 2Verfügbarkeit
- 3Fazit
Das vier Zoll große AMOLED-Display besteht beim Arrows aus kratzfestem Gorilla Glas. Zusätzlich hat Fujitsu das Smartphone mit einem sogenannten "Ultra tough guard" überzogen. Die Beschichtung soll das Gehäuse nicht nur vor Kratzern bewahren, sondern auch dafür sorgen, dass weder Farbe noch Gehäuseteile abplatzen. Wasser macht dem Fujitsu Arrows F07D ebenfalls nichts aus. Das Gehäuse ist nach IPX5/ X8 zertifiziert. Laut Norm muss es damit sowohl Strahlwasser aus einem beliebigem Winkel als auch 30-minütiges Untertauchen bis zu einer Wassertiefe von 1,5 Metern aushalten.
In Sachen Wasser ist das Fujitsu Arrows F07D damit härter im Nehmen als seine Kollegen. Das Motorola Defy+, das Samsung Galaxy Xcover und das Sony Ericsson Xperia active besitzen nur eine IP67-Zertifizierung und halten damit maximal ein 30-minütiges Untertauchen bis zu einem Meter Wassertiefe aus.
Keine Outdoor-Ausstattung
Auch technisch sticht das Fujitsu-Modell die Konkurrenz aus. Das verbaute AMOLED-Display misst vier Zoll und bietet eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln. Der Prozessor taktet mit 1,4 Gigahertz und der Arbeitsspeicher ist ein Gigabyte groß. Die rückseitige Kamera nimmt Bilder mit maximal fünf Megapixel und Videos in HD auf. Der interne Speicher ist zwei Gigabyte groß und lässt sich per Speicherkarte um bis zu 32 Gigabyte erweitern.
Fujitsu Arrows F07D
Das Display des Fujitsu Arrows F07D ist vier Zoll groß. (Bild: netzwelt)
Das Gehäuse des Fujitsu Arrows F07D misst in der Tiefe nur 6,7 Millimeter. (Bild: netzwelt)
Wie die meisten Tablets und Smartphones von Fujitsu ist auch das Arrows F07D wasserfest. (Bild: netzwelt)
Spezielle Outdoor-Funktionen fehlen dem robusten Smartphone aber. (Bild: netzwelt)
Als Betriebssystem kommt Android 2.3 mit einer speziellen Fujitsu-Nutzeroberfläche zum Einsatz. Eine ordentliche Ausstattung - lediglich der Akku fällt mit einer Kapazität von 1.400 Milliamperestunden etwas zu klein aus. Ebenfalls fehlen dem Handy spezielle Outdoor-Funktionen wie das Aktivieren der Foto-LED über eine Taschenlampen-Taste. Das liegt aber auch daran, dass Fujitsu das Arrows F07D nicht explizit als Outdoor-Handy vermarktet.
Verfügbarkeit
Das Fujitsu Arrows F07D wird ab den 20. Januar zunächst in Japan über den Netzbetreiber NTT Docomo erhältlich sein. Ob das Smartphone auch außerhalb Japans erscheint, ist derzeit noch unklar. Die Chancen dafür stehen aber nicht schlecht.
Am Fujitsu-Stand auf der CES war zu vernehmen, dass sich der Hersteller aktuell in Gesprächen mit Vertriebspartnern und Netzbetreibern in Nordamerika und Europa befindet. Konkrete Ergebnisse gebe es aber noch nicht. Zumindest die Zulassung für den US-amerikanischen Markt hat der Hersteller von der FCC aber bereits erhalten.
Fazit
Das Fujitsu Arrows F07D ist dem ersten Eindruck nach ein robustes Smartphone, das den Alltagsgefahren trotzt und designtechnisch nicht antiquiert wirkt. Eine bislang eher seltene Kombination. Ein Deutschlandstart wäre daher mit Sicherheit für viele Nutzer wünschenswert.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Android hier.

Danke für deinen Beitrag. Man sollte jedoch ergänzen, dass schwache Akkus ein generelles Smartphone-Problem sind. Selbst die "Duracell-Hasen" unter den Smartphones können keineswegs mit der Akku-Ladezeit...
So angenehm es auch sein mag, kein Handy - Schwergewicht mit sich herum zu schleppen, so ärgerlich wird es wohl für viele Nutzer sein, mangels ausreichender Akku - Kapazität schon viel zu früh auf eine...